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Ukraine-News: Italienische Behörden nehmen Mega-Jacht ins Visier - „Die gehört Putin“

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Von: Patricia Huber

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Die Jacht Scheherazade
Die Mega-Jacht Scheherazade soll dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gehören. © Grgo Jelavic/PIXSELL/Imago Images

Eine Jacht im italienischen Carrara hat die lokalen Behörden und den US-Geheimdienst auf den Plan gerufen. Sie soll dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gehören.

Carrara - Seit dem Ukraine-Krieg* läuft die Jagd auf Jachten und Privatjets von russischen Oligarchen auf Hochtouren. Vor wenigen Tagen wurde im italienischen Triest bereits die 530 Millionen Euro teure Segeljacht von Andrey Igorevich Melnichenko beschlagnahmt. Jetzt haben die Italiener einen neuen, noch größeren, Fisch im Netz.

Ukraine-Krieg: Mega-Jacht soll laut US-Geheimdienst Putin gehören

Im Hafen der toskanischen Stadt Carrara liegt eine absolute Mega-Jacht. Die „Scheherazade“ ist 139 Meter lang und 700 Millionen Dollar (etwa 633 Millionen Euro) wert. Sie ist es, auf die der amerikanische Geheimdienst laut Angaben der „New York Times“ ein Auge geworfen hat.

Denn: Es gibt erste Hinweise darauf, dass die Jacht mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin* in Verbindung gebracht werden kann. Ein ehemaliges Besatzungsmitglied sagte den italienischen Behörden wohl, dass die Jacht für Putin bestimmt sei.

Wladimir Putin: Ermittlungen wegen Jacht in der Toskana laufen bereits

Gegenüber Bild macht ein italienischer Fischer in Carrara deutlich: „Die gehört Putin.“ Aber warum ist er sich da so sicher? „Schauen Sie doch mal allein die Radar-Systeme an – die ‚Scheherazade‘ hat vier, normal wären zwei“, erklärt er. Außerdem besitzt die Mega-Jacht schusssichere Scheiben und ein Drohnen-Abwehrsystem. Zudem sind die 70 Crew-Mitglieder allesamt russische Staatsbürger.

Die italienische Finanzpolizei hat den Kapitän der Scheherazade bereits vernommen. Er dementierte, Putin jemals an Bord des Schiffes gesehen zu haben. Die italienischen Behörden ermitteln weiter und sammeln Beweise, die einem Ausschuss vorgelegt werden sollen. Dieser entschiedet dann, ob das Schiff aufgrund der Sanktionen gegen Russland beschlagnahmt werden darf. (ph) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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