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Inseln, die keinen Flughafen haben, werden mit dem Fährenstreik praktisch für vier Tage von der Außenwelt abgeschnitten bleiben. Foto: Orestis Panagiotou/Archiv

Umfangreiche Streiks in Griechenland

Athen (dpa) - Aus Protest gegen ein neues hartes Sparprogramm mit Rentenkürzungen haben die griechische Seeleute einen viertägigen Fährenstreik ausgerufen. Demnach werde ab 06.00 Uhr Ortszeit (05.00 MESZ) am Freitag keine Fähre in der Ägäis auslaufen.

Der Streik soll am Dienstagmorgen 06.00 Uhr Ortszeit (05.00 MESZ) enden, teilte die Gewerkschaft mit. Auch die Staatsbedienstetengewerkschaft ADEDY sowie der Gewerkschafts-Dachverband des privaten Bereichs GSEE riefen einen 48-stündigen - wie sie ihn nennen - Generalstreik aus.

Auch die griechischen Eisenbahnen sollen ab Donnerstag um Mitternacht für drei Tage bestreikt werden. Dies teilte die Gewerkschaft der Eisenbahner mit. Auch der Müll soll für drei Tage liegen bleiben. Die Angestellten der Städte wollen auch ab Freitag streiken. Busse, die Straßenbahn und die U-Bahn von Athen sollen am Freitag und Samstag bestreikt werden. Die Gewerkschaften riefen ihre Mitglieder auf, am Freitag, Samstag und auch am Sonntag an Demonstrationen gegen das Sparprogramm teilzunehmen. Am späten Sonntagabend soll das griechische Parlament über die neuen Sparmaßnahmen abstimmen.

Inseln, die keinen Flughafen haben, werden mit dem Fährenstreik praktisch für vier Tage von der Außenwelt abgeschnitten bleiben. Auch die Schulen, die Ministerien und andere staatliche Stellen sollen bestreikt werden. Im Rahmen der Sparmaßnahmen sollen die Renten in Griechenland weiter gekürzt werden. Damit sollen 1,8 Milliarden Euro gespart werden. Das griechische Parlament soll zudem am späten Sonntagabend neben den Rentenkürzungen Steuererhöhungen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro billigen.  

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