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Umfrage: Konsum kommt nicht in Schwung

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- Hamburg/Berlin - Die Konsumfreude der Deutschen kommt laut einer Umfrage auch im neuen Jahr nicht in Schwung. Trotz Entlastungen durch die Steuerreform wollen mehr als 60 Prozent der Bundesbürger 2005 mehr oder mindestens genauso viel Geld sparen wie 2004, ergab eine am Mittwoch vorgelegte Befragung des Instituts Forsa für den Finanz- Dienstleister AWD.

Kürzer treten wollen viele demnach vor allem beim Energieverbrauch, beim Telefonieren und bei Restaurantbesuchen. Gut die Hälfte rechnet für 2005 mit weniger frei verfügbarem Geld im Portemonnaie.
Eine Trendwende beim Sparverhalten sei nicht zu erwarten, ergab die Studie, über die auch die Tageszeitung "Die Welt" am Mittwoch berichtete. Nur 26 Prozent der Deutschen wollen demnach in diesem Jahr mehr Geld ausgeben, acht Prozent wollen gar nichts auf die hohe Kante legen. Dagegen wollen 18 Prozent den Gürtel noch enger schnallen und 45 Prozent so viel sparen wie bisher.

Um zu sparen, wollen die Deutschen laut Umfrage vor allem ihren Energieverbrauch senken, weniger Telefonieren und seltener auswärts Essen gehen. Dies wurde zu je zwei Dritteln genannt. Knapp die Hälfte will weniger verreisen. Bei Lebensmitteln will ein Drittel sparen. Weniger Geld als Notgroschen zur Seite legen wollen dagegen nur 19 Prozent, an der Altersvorsorge sparen nur 12 Prozent.

Für die repräsentative Studie wurden den Angaben zufolge Mitte Dezember 1006 Menschen zwischen 18 und 50 Jahren befragt.

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