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Reichhaltige Bescherung: Die Bundesbürger wollen laut einer Umfrage heuer für Weihnachtsgeschenke wieder tief in die Tasche greifen. 

Umfrage:

Weihnachten fällt dieses Jahr üppig aus

Berlin - Das Christkind oder der Weihnachtsmann sind in diesem Jahr voraussichtlich in Geberlaune: Die Bundesbürger wollen im Schnitt 259 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das ergab eine Umfrage. 

Dass es dieses Jahr zur Bescherung an Heilig Abend für die Beschenkten wieder viel geben wird, geht aus einer am Dienstag in Düsseldorf veröffentlichten Umfrage der Beratungsgesellschaft EY hervor. Dies seien 18 Prozent mehr als im Vorjahr und der zweithöchste Wert der vergangenen zehn Jahre. Insgesamt summieren sich die geplanten Geschenkausgaben demnach auf 14,6 Milliarden Euro.

Am meisten wollen Verbraucher der Umfrage zufolge für Geldgeschenke und Gutscheine ausgeben: im Durchschnitt 45 Euro. 2014 Jahre waren es noch 35 Euro. Ebenfalls hoch im Kurs stehen demnach Kleidung (31 Euro) sowie Bücher und E-Books (29 Euro). Weniger ausgeben wollen die Bundesbürger aber für Süßigkeiten und Lebensmittelgeschenke. Dafür seien im Schnitt 14 Euro eingeplant; im vergangenen Jahr seien es noch 16 Euro gewesen.

"Der deutschen Wirtschaft geht es derzeit gut, bei den Deutschen sitzt das Portemonnaie deshalb momentan locker, die Konsumbereitschaft ist groß", erklärte Thomas Harms von EY. Gründe dafür seien die steigende Beschäftigung und die vergleichsweise hohen Reallöhne, die dank guter Tarifabschlüsse und niedriger Inflation deutlich zulegen konnten.

Frauen sind demnach spendierfreudiger als Männer: Durchschnittlich wollen sie 264 Euro für Weihnachtsgeschenke springen lassen, Männer hingegen 252 Euro. Besonders beliebt bei Frauen seien Gutscheine und Bücher, Männer verschenkten hingegen am liebsten Unterhaltungselektronik.

Die große Mehrheit der Befragten bummelt der Umfrage zufolge lieber durch die Innenstädte, als sich durch das Internet zu klicken: 75 Prozent der Verbraucher kaufen ihre Geschenke demnach lieber im stationären Einzelhandel, elf Prozent im Internet. Allerdings sind die unter 35-Jährigen onlineaffiner. Von ihnen gaben 24 Prozent an, lieber online shoppen zu wollen.

Für die Umfrage befragte EY nach eigenen Angaben Ende Oktober 1500 Verbraucher.

AFP

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