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Auch im Handwerk macht sich die Konjunkturflaute bemerkbar.

Umsatz im Handwerk sinkt um 6,9 Prozent

Wiesbaden - Die Konjunkturflaute hat im zweiten Quartal zu einem Umsatzrückgang und Arbeitsplatzabbau im Handwerk geführt. Der Umsatz ging  in diesem Zeitraum um 6,9 Prozent zurück.

Besonders betroffen war das Handwerk für den gewerblichen Bedarf, dazu zählen etwa Metallbauer, Feinwerkmechaniker oder Informationstechniker. Insgesamt sank die Zahl der Beschäftigten im Handwerk demnach um 1,5 Prozent.

In allen Gewerbegruppen ging der Umsatz nach Angaben der Wiesbadener Statistiker zurück. Im Handwerk für den gewerblichen Bedarf gab es ein Minus von 22,1 Prozent, im Bauhauptgewerbe waren es 7,2 Prozent und im Ausbaugewerbe 6,5 Prozent. Der geringste Rückgang war mit minus 0,2 Prozent noch im Handwerk für den privaten Bedarf zu verzeichnen.

Gleichwohl ging in diesem Bereich die Zahl der Beschäftigten mit minus 3,3 Prozent mit am deutlichsten zurück. Ebenfalls um 3,3 Prozent sank die Beschäftigtenzahl in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf.

AP

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