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Krones baut Anlagen für die Abfüllung von Getränkeflaschen.

Umsatz bei Krones bricht massiv ein

Neutraubling - Die weltweite Konjunkturkrise hat den Getränkeabfüllanlagen-Hersteller Krones im ersten Halbjahr 2009 tief in die roten Zahlen gedrückt.

Nachdem bei dem Unternehmen aus Neutraubling bei Regensburg der Umsatz um fast ein Viertel auf 924,4 Millionen Euro absackte, musste der Konzern unter dem Strich einen Verlust von 16 Millionen Euro verbuchen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Krones noch einen Gewinn von 62,4 Millionen Euro erzielt.

Wegen der wirtschaftlichen Unwägbarkeiten sei weiterhin keine seriöse Prognose für das Gesamtjahr möglich, berichtete die Krones AG am Mittwoch. Das Unternehmen rechnet allerdings weiterhin damit, dass auch die Jahresbilanz ein Minus aufweisen wird. Das Unternehmen betonte, dass es solide finanziert sei und daher “auch eine längere Durststrecke überwinden“ könne.

Krones hatte bereits ein Programm zur Kostensenkung gestartet, um einen Umsatzrückgang von mehr als 20 Prozent aufzufangen. Zudem mussten mehr als 800 Leiharbeiter und befristet Beschäftigte gehen. An der Stammbelegschaft will Krones allerdings festhalten, auch wenn dies in der Krise das Ergebnis belastet.

“Mittelfristig wird die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen wieder anziehen. Dann benötigen wir ausreichend qualifizierte und motivierte Mitarbeiter“, erklärte Vorstandschef Volker Kronseder auf der Internetseite des Unternehmens aus Anlass des Halbjahresberichtes. Zum 30. Juni hatte der Konzern weltweit 9961 Mitarbeiter, dies waren sogar 256 mehr als Mitte 2008.

In den ersten Monaten 2009 entwickelte sich das weltweite Geschäft von Krones uneinheitlich. Während auf dem Heimatmarkt in Deutschland, in Afrika, dem Nahen Osten und insbesondere in China der Umsatz zulegte, ging er im restlichen Europa, besonders in Osteuropa, und in Amerika deutlich zurück. Zum 30. Juni hatte das Unternehmen einen Auftragsbestand von 787 Millionen Euro (2008: 837,4 Millionen Euro).

dpa

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