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Der Triebwerkshersteller MTU hält trotz eines Umsatzeinbruchs im dritten Quartal an seinem Gewinnziel für das laufende Geschäftsjahr fest.

Umsatzeinbruch bei MTU

München - Der Triebwerkshersteller MTU hält trotz eines Umsatzeinbruchs im dritten Quartal an seinem Gewinnziel für das laufende Geschäftsjahr fest.

So konnte das Unternehmen seinen Quartalsgewinn mit 37,7 Millionen Euro nahezu stabil halten, obwohl die Erlöse beim Geschäft mit zivilen Triebwerken und in der Wartungssparte deutlich zurückkgingen. Wie MTU am Montag in München mitteilte, brach der Umsatz zwischen Juli und September um 20,3 Prozent auf 578,9 Millionen Euro ein. Neben einem Rückgang bei den Verkäufen habe auch der schwache Dollar den Umsatz negativ beeinflusst, erklärte Finanzvorstand Reiner Winkler.

Lediglich die Erlöse im militärischen Triebswerksgeschäft legten zu. Vorstandschef Egon Behle sagte, er rechne im Gesamtjahr mit geringeren Erlösen, erwarte aber mit 290 Millionen Euro einen höheren Gewinn vor Zinsen und Steuern. Unterm Strich sollen am Jahresende rund 140 Millionen Euro bleiben, bekräftigte Behle seine Prognose vom Frühjahr. Der Triebswerkshersteller setze auf Wachstum. So stiegen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den ersten neun Monaten um 24 Prozent auf 149 Millionen Euro. Der Auftragsbestand wuchs seit Jahresbeginn leicht um 1,3 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro.

ap

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