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Flaute herrscht bei der Wassersport-Branche: Im Jahr 2009 hat die Sparte mit einem starken Umsatzrückgang zu kämpfen.

Umsatzeinbrüche machen Wassersport-Branche zu schaffen

Düsseldorf - Die deutsche Wassersportbranche ist in konjunkturelle Schwierigkeiten geraten und hat in diesem Jahr erneut mit starken Umsatzrückgang zu kämpfen.

Der Bundesverband Wassersportwirtschaft rechnet für 2009 mit einem Umsatzverlust von 10,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Branche werde damit im laufenden Jahr voraussichtlich noch 1,65 Milliarden Euro umsetzen.

Bereits 2008 hatte die Branche ein Umsatzminus von zwei Prozent verzeichnet. “Die Anzeichen sprechen dafür, dass die Talsohle durchschritten ist, auch wenn eine durchgreifende Erholung im deutschen Markt noch nicht in Sicht ist“, sagte Verbands-Geschäftsführer Jürgen Tracht.

Mit bezahlbaren Booten für junge Familien will die Branche auf die Krise reagieren und den Einstieg in den Bootssport fördern. Bei der weltgrößten Wassersportmesse “boot“ vom 23. bis 31. Januar 2010 in Düsseldorf werden 1550 Aussteller aus mehr als 50 Ländern erwartet. Das Angebot reicht vom Angelhaken bis zur Groß-Yacht. 1700 Boote und Yachten werden ausgestellt.

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