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Macht Werbung für die Umschulung der Schlecker-Frauen zu Erzieherinnen: Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen.

Von der Leyen rührt die Werbetrommel

Berlin - Nicht zum Nase rümpfen findet Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen die Idee, die arbeitslosen Schlecker-Frauen zu Erzieherinnen umzuschulen. Dafür rührt sie weiter kräftig die Werbetrommel.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) setzt sich weiter für die Umschulung von Schlecker-Mitarbeiterinnen zu Erzieherinnen ein. Das sei ein ganz normales Angebot, worüber man nicht die Nase rümpfen dürfe, sagte sie im ZDF-„Morgenmagazin“ am Dienstag. Die Ministerin betonte zudem, die Ausbildung würde nicht in einem Schnellverfahren durchgezogen. Auch für die Schlecker-Frauen gelte das ganz normale staatliche Verfahren. „Es werden keinerlei Abstriche gemacht, sondern die hohe Qualität, die verlangt wird in Deutschland, muss selbstverständlich eingehalten werden“, sagte von der Leyen.

Die insolvente Drogeriekette Schlecker wird nach erfolgloser Suche nach einem Investor komplett abgewickelt. Die noch verbliebenen gut 13.000 Mitarbeiter sollen ihre Kündigung zum Monatsende bekommen. Insgesamt verlieren wegen der Insolvenz rund 25.000 Beschäftigte ihren Job. Der Vorschlag, die Entlassenen - fast alle von ihnen sind Frauen - auch zu Erzieherinnen als Unterstützung für den Krippenausbau umzuschulen, war zunächst jedoch auch auf Kritik gestoßen.

dpa

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