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Das Umweltbundesamt fordert eine Ausweitung der ökologisch bewirtschafteten Agrarflächen in Deutschland.

Bessere Förderung der Bauernhöfe

Umweltbundesamt fordert mehr Ökolandbau in Deutschland

Berlin - Das Umweltbundesamt fordert eine deutliche Ausweitung der ökologisch bewirtschafteten Agrarflächen in Deutschland. "Ein Anteil von 20 Prozent Ökolandbau ist dringend notwendig", sagte Präsidentin Maria Krautzberger der Zeitung "Die Welt".

So könnten schädliche Umweltfolgen der herkömmlichen Landwirtschaft verringert werden. Damit mehr Landwirte auf Bioproduktion umstellen, sei eine ausreichende und verlässliche Förderung nötig, heißt es in einer veröffentlichten Analyse des Bundesamts. Derzeit liegt der Anteil des Öko-Landbaus bei rund sechs Prozent.

Mit der Umstellung auf Ökoproduktion sei "ein wesentlicher Beitrag zur Reduzierung umweltbelastender Stoffausträge in die Umwelt" zu erreichen, heißt es in der Studie. Das Grundwasser werde entlastet, weil keine mineralischen Stickstoffdünger und Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden dürfen. Auch umstrittene Antibiotika würden in der Öko-Tierhaltung seltener und nur in Einzelfällen angewendet.

Krautzberger nannte es ungerecht, dass hohe Umweltkosten - etwa durch überhöhte Nitratwerte im Grundwasser - bisher nicht in Marktpreisen berücksichtigt würden. "Die Preise konventioneller Lebensmittel sagen nicht die Wahrheit", sagte sie der Zeitung.

Analyse des Umweltbundesamts

dpa

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