BayernLB: Jetzt sorgt ungarische Bank für Gewinneinbruch

München - Bei ihren Aktivitäten in den Nachbarländern hat die BayernLB kein glückliches Händchen. Schuld an einem dramatischen Gewinneinbruch ist diesmal eine Beiteiligung an einer ungarischen Bank.

Die BayernLB hat sich im zweiten Quartal nur knapp in den schwarzen Zahlen gehalten. Der Gewinn vor Steuern fiel um 88,8 Prozent auf 56 Millionen Euro. Wie die Landesbank am Montag mitteilte, musste die Risikovorsorge wegen der Beteiligung an der ungarischen MKB-Bank drastisch erhöht werden.

Den größten Ergebnisbeitrag lieferte der gestiegene Zinsüberschuss. Für das zweite Halbjahr sagte die BayernLB eine moderate Geschäftsentwicklung im Kerngeschäft voraus. Für das Gesamtjahr sei ein positives Konzernergebnis zu erwarten, sagte Bankchef Gerd Häusler. Im vergangenen Jahr hatte die BayernLB wegen der österreichischen Hypo Group Alpe Adria (HGAA) 2,6 Milliarden Euro Verlust gemacht.

ap

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