Besonders brutaler Mord: Höchststrafe für U-Boot-Bauer Madsen 

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Zwei weitere Unternehmen betroffen

Ab-in-den-Urlaub.de beantragt Insolvenz

Leipzig - Das bekannte Reiseportal ab-in-den-urlaub.de hat Insolvenz angemeldet. Das Portal ist die größte Tochter des bankrotten Unternehmens Unister. Was Kunden jetzt wissen müssen.

Im Ringen um die Zukunft des Internetunternehmens Unister haben drei weitere Tochterunternehmen Insolvenzantrag gestellt. Unter ihnen ist das bekannte Vermittlungsportal Ab-In-Den-Urlaub mit 178 Mitarbeitern, wie Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Donnerstag mitteilte. Kunden des Portals hätten keinen Nachteil, versicherte der Anwalt. Vor der Insolvenz gebuchte Leistungen würden weiter voll erbracht. Buchungen seien weiterhin in vollem Umfang möglich und sicher.

Neben Ab-In-Den-Urlaub stellten auch die Kurz Mal Weg GmbH mit 14 Mitarbeitern und Billigfluege.de GmbH, die keine eigenen Mitarbeiter hat, Insolvenzantrag, wie Flöther mitteilte. Alle diese Gesellschaften seien ausschließlich als Vermittler von Leistungen tätig. Zahlungen von Kunden flössen "in den meisten Fällen" direkt an den Leistungserbringer, also das Hotel oder die Fluggesellschaft.

Die Zahl der Angebote für die "insolventen Teile der Unister-Gruppe" beträgt mittlerweile sechs, wie Flöther weiter mitteilte. Es gehe hier um die Reisesparte. Hinzu kämen weitere Angebote für "kleinere Konzerneinheiten". Er werde diese Angebote nun alle prüfen und Einzelverhandlungen mit den Bietern führen, kündigte Flöther an.

Unister hatte Mitte Juli Insolvenz angemeldet, nachdem Gründer und Gesellschafter Thomas Wagner tödlich mit dem Flugzeug verunglückt war. Mehrere Tochterfirmen rutschten danach ebenfalls in die Insolvenz.

afp

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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