Unter den zehn Größten der Welt

- Als "Bayerische Flugzeugwerke AG" wurde BMW im Jahr 1916, mitten im Ersten Weltkrieg, gegründet. Ein Jahr später wurde das Unternehmen in Bayerische Motorenwerke umbenannt. Heute gehört der Konzern mit jährlich 1,3 Millionen verkauften Autos, 46,7 Milliarden Euro Umsatz und 2,24 Milliarden Euro Gewinn zu den zehn größten Automobilherstellern der Welt. Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen hat BMW in den vergangenen Jahren ständig zusätzliche Mitarbeiter eingestellt und beschäftigt heute 106 000 Menschen.

Wichtigstes Produkt von BMW sind die Mittelklasse-Autos der 3er-Reihe. Die Modellpalette ist unter dem scheidenden Vorstandschef Helmut Panke aber stark ausgeweitet worden und reicht heute von verschiedenen Modellen der Marke Mini über den kleinen 1er und den Geländewagen X3 und X5, das 6er-Cabrio und die großen 7er-Limousinen bis hin zum Rolls-Royce. Außerdem verkaufte BMW im vergangenen Jahr fast 100 000 Motorräder.

BMW produziert und montiert seine Autos in 22 Werken in zwölf Ländern. Die größte Fabrik steht neben der Konzernzentrale beim Münchner Olympiagelände, weitere große Standorte sind Regensburg, Dingolfing und Leipzig sowie Spartanburg in den USA, Rosslyn in Südafrika, Shenyang in China sowie die Mini-Werke in Oxford in England.

Einziger BMW-Großaktionär ist die Gründerfamilie Quandt, die zusammen 48,3 Prozent der Anteile hält und mit Stefan Quandt auch den stellvertretenden Aufsichtsratschef stellt. Die restlichen Aktien sind in Streubesitz. Für das laufende Jahr kündigte BMW einen neuen Rekordabsatz und eine Steigerung des Vorsteuergewinns von 3,3 auf 4,0 Milliarden Euro an.

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