+
Dyson macht 90 Prozent seines Umsatzes mit Produkten wie Staubsaugern, Luftreinigern oder Lampen im Ausland. Foto: Axel Heimken

Bessere Handelsverträge

Unternehmer Dyson sieht Brexit als "wunderbare Chance"

Berlin/London (dpa) - Der britische Unternehmer James Dyson sieht den bevorstehenden Ausstieg Großbritanniens aus der EU als positive Entwicklung.

"Der Brexit ist eine wunderbare Chance", sagte der Brite dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Langfristig habe das Land dadurch die Möglichkeit, bessere Handelsverträge mit anderen Ländern abzuschließen. "Wir können uns neu orientieren und selbstbestimmt sein, können unsere eigenen Gesetze beschließen und unsere eigenen Steuersätze festlegen."

Dyson macht 90 Prozent seines Umsatzes mit Produkten wie Staubsaugern, Luftreinigern oder Lampen im Ausland. Dass sein Unternehmen den Hauptsitz aus dem britischen Malmesbury abziehe, stehe nicht zur Debatte, sagte Dyson. "Ich halte mich für sehr europäisch. Ich möchte aber nicht durch Gesetze an Europa gebunden sein oder von Europa regiert werden."

Am Mittwoch will die britische Premierministerin Theresa May offiziell in Brüssel den Abschied ihres Landes aus der Europäischen Union in Gang setzen. Viele Wirtschaftsexperten erwarten in diesem Fall schwerwiegende Folgen für die britische Wirtschaft, gerade für exportierende Unternehmen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Warren Buffett will viel Geld ausgeben
Omaha (dpa) - US-Staranleger Warren Buffett brennt auf große Firmenzukäufe. "Eine oder mehrere gewaltige Akquisitionen" seien nötig, um die Gewinne seiner …
Warren Buffett will viel Geld ausgeben
Erste Lebensversicherer ändern Kunden-Infos
Unvollständige oder unverständliche Angaben über den Wert einer Lebensversicherungen sollen von Sommer an der Vergangenheit angehören. Einige Assekuranzen setzen jetzt …
Erste Lebensversicherer ändern Kunden-Infos
Fachkräftemangel: Mittelstand hofft auf Flüchtlinge
Trotz Problemen mit der Sprache und fehlender Qualifikationen: Immer mehr mittelständische Betriebe beschäftigen laut einer Befragung Flüchtlinge.
Fachkräftemangel: Mittelstand hofft auf Flüchtlinge
Geplanter Börsengang: Mit diesen Millionen-Einnahmen kalkuliert Dropbox
Der Online-Speicherdienst Dropbox will 500 Millionen Dollar (407 Mio Euro) mit seinem geplanten Börsengang einnehmen.
Geplanter Börsengang: Mit diesen Millionen-Einnahmen kalkuliert Dropbox

Kommentare