Unwetter verschärft Auswirkungen von Streik

Telekom: - Bonn - Die Auswirkungen des Streiks auf den Betriebsablauf der Deutschen Telekom haben sich durch die Unwetter in Deutschland verschärft, berichtet die Gewerkschaft ver.di.

 Es gebe zum Teil "erhebliche" Beeinträchtigungen in Bayern, Rheinland-Pfalz und Ostdeutschland, da durch die Unwetter entstandene Schäden an Telekomanlagen nicht beseitigt würden, sagte der ver.di Streikleiter Ado Wilhelm, auf Anfrage. Reparaturen gebe es nur dort, wo lebenswichtige Einrichtungen wie Krankenhäuser und Rettungskräfte beeinträchtigt sein.

Die Telekom äußerte sich nicht zum Umfang der Auswirkungen, räumte allerdings Beeinträchtigungen im Betriebsablauf ein. "Auf der einen Seite der Streik und auf der anderen das Unwetter", sagte ein Sprecher.

Am Donnerstag legten nach Gewerkschaftsangaben rund 16.000 Mitarbeiter die Arbeit nieder, um gegen die geplante Auslagerung von rund 50.000 Beschäftigte in den neuen Bereich T-Service zu protestieren. Der Personalumbau ist mit längeren Wochenarbeitszeiten und Lohnkürzungen verbunden.

Bestreikt werden neben den Callcenter und dem technischen Kundendienst auch die Entstörung.

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