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Die US-Abwrackprämie hilft deutschen Autobauern nicht.

US-Abwrackprämie nutzt deutschen Autobauern wenig

Hamburg - Bisher profitiert nur VW von der amerikanischen Abwrackprämmie. Für alle anderen Autohersteller gibt es keinen Schwung aus den USA.

Die Abwrackprämie der US-Regierung für alte Spritschlucker nutzt den meisten deutschen Autobauern wenig. Nur VW konnte kräftig profitieren. Während der US-Automarkt Juli 2008 nach vielen bitteren Monaten nur noch ein Minus von 12 Prozent aufwies, hat die Krise Porsche weiter voll im Griff. Im Juli sei der Absatz um 47 Prozent auf 1.744 Fahrzeuge eingebrochen, wie der Hersteller erklärte.

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US-Abwrackprämie sorgt für kräftig Schub

BMW musste im Juli ebenfalls überdurchschnittliche Rückgänge melden, nämlich minus 31,5 Prozent. Die BWM-Tochter Mini mit ihren spritsparenden Kleinwagen dagegen erholte sich auf ein Minus von nur noch 3,8 Prozent. Bei Daimler verlor die Hauptmarke Mercedes rund 22 Prozent, die Kleinwagentochter Smart sogar 45 Prozent.

Ford mit 2,4 Prozent Plus

Ganz anders dagegen der Volkswagenkonzern: Die Marke VW gewann in dem schrumpfenden Markt sogar 0,7 Prozent Absatz hinzu auf 20.600 Stück. Audi schnitt mit einem Minus von 5,8 Prozent ebenfalls besser ab als der Markt. Laut VW betrug der Anteil sparsamer Diesel-Motoren am VW-Absatz mehr als 30 Prozent. Die Abwrackprämie der US-Regierung hatte insgesamt dazu geführt, dass im Juli so viele Fahrzeuge verkauft wurden, wie seit August 2008 nicht mehr.

Ford meldete ein Plus von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. General Motors und Chrysler verkauften im Jahresvergleich zwar weniger Autos, doch waren die Rückgänge geringer als in den vergangenen Monaten. Der Kongress hatte das Programm im Juni verabschiedet, um den Autoabsatz anzukurbeln. Es sieht 3.500 bis 4.500 Dollar (bis zu 3.100 Euro) für die Verschrottung eines Altwagens vor. Anders als in Deutschland ist die Abwrackprämie an den Verbrauch und nicht ans Alter des Altfahrzeugs gekoppelt.

AP

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