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Arbeitssuchende in einem Jobcenter in New York: Die Arbeitslosenquote ist im März auf den tiefsten Stand seit der Finanzkrise gefallen. Foto: Justin Lane

Rückgang auf 4,5 Prozent

US-Arbeitslosenquote auf tiefstem Stand seit der Finanzkrise

Licht und Schatten auf dem US-Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosenquote sinkt, es wurden aber nicht so viele Stellen geschaffen wie erwartet.

Washington (dpa) - In den USA ist die Arbeitslosenquote im März auf den tiefsten Stand seit der Finanzkrise gefallen. Sie ging um 0,2 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent zurück, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte.

Das ist die niedrigste Quote seit Mai 2007. Die Arbeitslosigkeit in den USA ist bereits seit längerem niedrig.

Allerdings wurden deutlich weniger neue Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft kamen 98 000 Stellen hinzu. Dies ist der schwächste Anstieg seit Mai 2016. Volkswirte hatten im Mittel einen Zuwachs von 180 000 Stellen erwartet. Zudem wurde der Aufbau in den beiden Vormonaten um insgesamt 38 000 Stellen nach unten revidiert.

Die Zahlen zur Beschäftigung und zur Arbeitslosenquote werden in zwei verschiedenen Umfragen ermittelt. Bei den Beschäftigtenzahlen werden die Unternehmen befragt, für die Arbeitslosenquote die privaten Haushalte.

"Der Arbeitsmarkt ist in einer soliden Verfassung, auch wenn die Beschäftigtenzahl die Konsensschätzung verfehlt hat", kommentierte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Der Stellenaufbau setze sich unter Schwankungen fort. Etwas skeptischer zeigte sich Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der VP-Bank: "Möglicherweise steht uns ein leichter Konjunkturdämpfer bevor." Weitere Leitzinsanhebungen durch die US-Notenbank dürften kein Selbstläufer werden.

Der Dollar geriet nach den Daten nur kurzzeitig unter Druck. Der Euro fiel nach einem vorübergehenden Kursanstieg sogar auf ein Tagestief. Auch auf die Aktienmärkte hatten die Daten kaum Auswirkungen.

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