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Bauarbeiter in New York. Erlebt die USA ein neues Jobwunder? Foto: Daniel Bockwoldt

Experten überrascht

US-Arbeitsmarkt brummt weiter

Washington (dpa) - Der US-Arbeitsmarkt hat sich im Juli weiter in robuster Verfassung präsentiert. Die Beschäftigung ist stärker gestiegen als von Experten erwartet und die Arbeitslosenquote fiel auf den tiefsten Stand seit 16 Jahren.

Außerhalb der Landwirtschaft seien im Juli 209 000 Stellen hinzugekommen, teilte das Arbeitsministerium in Washington mit.

Volkswirte hatten im Mittel nur mit 180 000 neuen Jobs gerechnet. Der Stellenzuwachs in den beiden Vormonaten Mai und Juni wurde um insgesamt 2000 Stellen höher ausgewiesen als bisher.

Die Arbeitslosenquote sank im Juli wieder auf 4,3 Prozent. Bereits im Mai war die Quote auf dieses Niveau gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit 2001. Im Juni war sie zwischenzeitlich leicht gestiegen. In den USA ist die Arbeitslosigkeit bereits seit längerem vergleichsweise niedrig. Einige Fachleute sprechen von Vollbeschäftigung in der größten Volkswirtschaft der Welt.

Die Löhne und Gehälter legten im Juli etwas stärker zu als zuletzt. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen laut dem Ministerium zum Vormonat um 0,3 Prozent.

Im Jahresvergleich erhöhten sie sich um 2,5 Prozent und damit etwas stärker als erwartet. Die Lohnentwicklung, die zuletzt eher schwach ausfiel, spielt eine wichtige Rolle für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Der robuste Jobbericht hat dem US-Dollar etwas Auftrieb gegeben. Im Gegenzug fiel der Euro bis auf 1,1825 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mittwoch.

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