+
Kommt mit einem blauen Auge davon: Fiat-Erbe Lapo Elkann.

Vorgetäuschte Entführung

US-Behörden gehen nicht gegen Fiat-Erben vor

New York - Der Fiat-Erbe Lapo Elkann kommt nach einer vorgetäuschten Entführung mit einem blauen Auge davon.

Die Staatsanwaltschaft in Manhattan entschied, von einer Klage abzusehen und den Fall zu den Akten zu legen, wie ein Sprecher am Mittwoch in New York mitteilte. Der 39-jährige Lebemann war im November vorübergehend festgenommen worden.

Laut US-Medienberichten soll er die Entführung fingiert haben, um nach zwei ausschweifenden Tagen mit Sex und Drogen wieder zu Geld zu kommen. Die "Lösegeldforderung" belief sich auf 10.000 Dollar (rund 9400 Euro). Seine Familie alarmierte jedoch die Polizei. Diese nahm Elkann vorübergehend fest, da es nach ihren Erkenntnissen keine Entführung gegeben hatte.

Elkann soll laut den Berichten die Tage mit einer Transgender-Prostituierten verbracht haben, mit der er ausgiebig Alkohol, Marihuana und Kokain konsumiert habe. Die Polizei machte keinerlei Angaben dazu, ob der Italiener mit einer Prostituierten aufgespürt und möglicherweise Drogen bei ihm gefunden worden seien.

Elkann ist ein Enkel von Gianni Agnelli, dem legendären Gründer des italienischen Autokonzerns. Er hatte schon einmal für Schlagzeilen gesorgt, als er 2005 nach einer Überdosis ins Koma gefallen war. Auch damals soll er sich in Gesellschaft einer Prostituierten befunden haben. Elkanns Bruder John übernahm im Jahr 2008 die Leitung des Firmenimperiums der Agnellis. Die Familie hält einen 30-Prozent-Anteil an Fiat.

afp

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax schließt etwas leichter
Frankfurt/Main (dpa) - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich auch am Freitag vorwiegend zurückgehalten. Wie schon während der vergangenen zwei Handelstage …
Dax schließt etwas leichter
Zwei Milliarden Euro Schaden wegen Rastatter Bahnsperrung
Rastatt/Berlin (dpa) - Der Einbruch der Bahn-Tunnelbaustelle in Rastatt und die folgende Sperrung der Rheintalbahn haben nach einer Studie einen volkswirtschaftlichen …
Zwei Milliarden Euro Schaden wegen Rastatter Bahnsperrung
Stickoxid-Messstationen sollen überprüft werden
In vielen deutschen Städten werden hohe Stickstoffdioxidwerte gemessen. Doch sind die Werte korrekt? Die EU sagt: ja. Die Verkehrsminister wollen die Messungen …
Stickoxid-Messstationen sollen überprüft werden
VW-Abgasskandal: KBA muss Umwelthilfe Akteneinsicht gewähren
Erfolg für die Deutsche Umwelthilfe: Das Kraftfahrtbundesamt muss Schriftverkehr mit VW im Zusammenhang mit der Rückrufaktion im Abgasskandal herausgeben. Das Amt hatte …
VW-Abgasskandal: KBA muss Umwelthilfe Akteneinsicht gewähren

Kommentare