+
Eine US-Finanzbehörde hat die beiden Banken JP Morgan Chase und Royal Bank of Scotland auf Schadenersatz verklagt.

US-Finanzbehörde verklagt Banken wegen geplatzter Hypotheken

Washington - Eine Finanzaufsichtsbehörde in den USA hat die Banken JP Morgan Chase und Royal Bank of Scotland wegen geplatzter Hypotheken auf Schadensersatz in Millionenhöhe verklagt.

Insgesamt 840 Millionen Dollar (580 Millionen Euro) Schadenersatz möchte die US-Finanzaufsichtsbehörde von den beiden Banken JP Morgan Chase und Royal Bank of Scotland. Die Geldinstitute hatten Versicherungen für Hypotheken an Genossenschaftsbanken verkauft und dabei nach Auffassung der National Credit Union Administration (NCUA) das tatsächliche Ausfallrisiko verschwiegen. Fünf der Genossenschaftsbanken hätten wegen der Kreditausfälle in der US-Immobilienkrise Insolvenz anmelden müssen. Die Behörde musste die Geldhäuser daraufhin übernehmen und liquidieren.

“Jene, die die Probleme verursacht haben, sollten für die Verluste zahlen“, sagte NCUA-Vorsitzende Deborah Matz. Die Klage wurde am Montag vor einem Bundesgericht im US-Staat Kansas eingereicht.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
Agrarminister Schmidt nutzt die Bühne der Grünen Woche, um sein Tierwohl-Label vorzustellen. Es soll den Tieren, aber auch Bauern und Fleischkonsumenten helfen. Doch …
Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Berlin - Erst kostenloses Internet, bald auch Spielfilme. Die Bahn löst Versprechen für mehr Komfort beim Reisen ein - bisher aber vor allem im ICE. Jetzt muss der …
WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Düsseldorf - Schlecker will seine Markenrechte verkaufen. Das Insolvenzverfahren der Drogeriekette läuft noch. Die Verhandlungen dürften noch ein paar Jahre in Anspruch …
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos
In Davos wirbt Premierministerin May für Großbritannien als Wirtschaftsstandort mit guten Handelsbeziehungen in alle Welt. Doch für ihren Brexit-Kurs gibt es auch …
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos

Kommentare