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Zahlreiche Geldinstitute zahlen ihre Staatshilfe zurück.

US-Großbanken zahlen Staatshilfe zurück

Washington - Acht Monate nach dem Aufspannen des Bankenrettungsschirms in den USA geben zahlreiche Großinstitute die Staatshilfe zurück.

Das Finanzministerium gab am Dienstag zehn Banken grünes Licht, insgesamt 68 Milliarden Dollar (48,6 Milliarden Euro) zurückzuzahlen. Die stabilisierten Geldhäuser können dadurch auch die an den Rettungsschirm gekoppelten strengen Auflagen losweren, etwa die Deckelung von Managergehältern.

Analysten deuten den Willen der Banken, wieder ohne öffentliche Unterstützung zu agieren, als deutliches Signal für eine Überwindung der Finanzmarktkrise. Bedingung war, dass die rückzahlungswilligen Häuser die sogenannten Stresstests bestanden.

Als Kandidaten galten unter anderem Goldman Sachs, JP Morgan Chase , Morgan Stanley sowie American Express. Das Finanzministerium veröffentlichte die Namen zunächst nicht. Es gibt auch mahnende Stimmen. Sie sehen in dem Exklusivrecht auf einen Ausstieg aus dem Hilfsprogramm die Gefahr, die Kluft zwischen profitablen und schwachen Banken könne sich vertiefen.

Insgesamt flossen 200 Milliarden Dollar

600 Geldinstitute haben aus dem Rettungsschirm, den der US-Kongress im Oktober installierte, insgesamt 200 Milliarden Dollar erhalten. 22 kleinere Banken haben die Hilfe schon zurücküberwiesen. Auch die nun autorisierten Großbanken erhalten die Möglichkeit, die Bezugsrechte, die der Staat an den Instituten hält, zum “fairen Marktpreis“ zurückzukaufen, erklärte das Finanzministerium.

Bei den Stresstests im vergangenen Monat wurde die finanzielle Stabilität der 19 größten Banken überprüft. So wollen die Bankenaufseher verhindern, dass die Institute kurze Zeit, nachdem sie den Rettungsschirm verlassen haben, erneut staatliche Unterstützung brauchen.

ap

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