US-Hypothekenbanken brauchen riesige Geldspritze

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New York (dpa) - Die schwer angeschlagenen größten US- Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac benötigen nach einem Pressebericht 225 Milliarden Dollar.

Die beiden Institute müssten das Geld, das zur Refinanzierung von Krediten dient, bis Ende September auftreiben, schreibt das "Wall Street Journal Europe" (Freitagausgabe). Zuletzt hatten sie vor dem Problem gestanden, genügend Investoren zu finden.

Fannie Mae und Freddie Mac müssen sich an den weltweiten Finanzmärkten laufend über Schuldpapiere Geld beschaffen. Freddie Mac musste in einer solchen Finanzierungsrunde am Dienstag wegen seiner Probleme die bislang höchsten Zinsen zahlen. Aus Asien und Europa kamen Berichten zufolge nur noch 40 Prozent statt wie zuletzt gut 50 Prozent des Kapitals. Nächster Stichtag ist nun das Quartalsende im September.

Die Geldgeber dürften aber erst einmal abwarten, ob der Staat eine Rettungsaktion für die beiden Hypothekenfinanzierer startet, wie es US-Medien in den vergangenen Tagen spekuliert haben. Fannie Mae und Freddie Mac haben für die internationalen Märkte enorme Bedeutung, da sie mit einem Volumen von 5 Billionen Dollar hinter rund jedem zweiten US-Hauskredit stehen. Sie wurden vom Staat gegründet, sind heute aber börsennotiert.

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