+
Das britische Geldhaus RBS hatte die Einigung bereits im Mai verkündet und schon im zweiten Quartal in seiner Bilanz verbucht. Foto: Jane Barlow/PA Wire

Faule Hypothekengeschäfte

US-Justiz bestätigt Milliarden-Vergleich mit RBS

Washington (dpa) - Der 4,9 Milliarden Dollar (4,3 Mrd Euro) schwere Vergleich zwischen der Royal Bank of Scotland (RBS) und dem US-Justizministerium wegen fauler Hypothekengeschäfte vor der Finanzkrise ist endgültig in trockenen Tüchern.

Das bestätigte das Ministerium in Washington. Das britische Geldhaus hatte die Einigung mit der US-Regierung, die letztlich deutlich günstiger ausgefallen war als von vielen Experten erwartet, bereits im Mai verkündet und schon im zweiten Quartal in seiner Bilanz verbucht.

Durch den Kompromiss hatte sich das Institut von Ermittlungen wegen dubioser Geschäfte zwischen 2005 und 2008 freigekauft, die maßgeblich zur letzten großen Finanzkrise beigetragen haben sollen.

Andere Banken kosteten solche Vergehen deutlich mehr - die Deutsche Bank etwa einigte sich Anfang 2017 in einem ähnlichen Fall mit den US-Behörden auf eine Zahlung von insgesamt 7,2 Milliarden Dollar. Die Bank of America schloss im August 2014 einen Rekordvergleich über fast 17 Milliarden Dollar wegen fauler Deals vor der Finanzkrise.

DOJ-Mitteilung zum RBS-Vergleich

DOJ-Mitteilung zum Bank-of-America-Vergleich

DOJ-Mitteilung zum Deutsche-Bank-Vergleich

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Aldi: Mann kauft Wasserflasche - doch er findet einen komplett anderen Inhalt
Ein Kunde hat in einer Filiale von Aldi Süd Wasserflaschen gekauft und eine Überraschung erlebt. Der Inhalt war nicht der, den man erwarten würde.
Aldi: Mann kauft Wasserflasche - doch er findet einen komplett anderen Inhalt
Rewe führt große Änderung an der Gemüsetheke ein
Die Bio-Gurke von Rewe zieht blank. Das grüne Gemüse verkauft der Supermarkt ab sofort nur noch unverhüllt - also ganz ohne Plastik.
Rewe führt große Änderung an der Gemüsetheke ein
Schlechte Aussichten für die Weltwirtschaft
Eine Rezession? Nein, die stehe nicht bevor, sagt IWF-Chefin Lagarde. Doch der Fonds gibt sich durchaus skeptisch mit Blick auf das Wirtschaftswachstum. Denn es gibt …
Schlechte Aussichten für die Weltwirtschaft
Etwa 57 Milliarden Euro Investitionsstau bei Bahn
Frankfurt/Main (dpa) - Bei der Deutschen Bahn hat sich aus Gewerkschaftssicht ein Investitionsstau bei der Infrastruktur von etwa 57 Milliarden Euro aufgebaut.
Etwa 57 Milliarden Euro Investitionsstau bei Bahn

Kommentare