+
Unitymedia-Vorstandssprecher Parm Sandhu.

US-Konzern kauft Unitymedia

Köln - Der US-Konzern Liberty Global übernimmt den zweitgrößten deutschen Kabelanbieter Unitymedia. Das Unternehmen versorgt rund 8,8 Millionen Haushalte mit Kabelfernsehen.

Der Deal hat ein Gesamtvolumen von 3,5 Milliarden Euro, wie die Unternehmen am Freitag in Köln mitteilten. Unitymedia ist der größte Anbieter von Kabelfernsehen in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen. Das Verbreitungsgebiet des Unitymedia Kabelnetzes erreicht den Angaben zufolge ungefähr 8,8 Millionen Haushalte und deckt zehn der zwanzig größten Städte in Deutschland ab, darunter Köln, Düsseldorf und Frankfurt am Main.

Liberty Global wird der Vereinbarung zufolge 100 Prozent der Aktien von Unitymedia für etwa 2 Milliarden Euro von der Unitymedia Media S.C.A. erwerben, die einer Investorengruppe unter Führung von BC Partners und Apollo gehört. Zusammen mit Unitymedias Nettoschulden von etwa 1,5 Milliarden Euro und abzüglich der Transaktionskosten ergebe sich ein Gesamtgegenwert von 3,5 Milliarden Euro.

AP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Apple verklagt Chip-Zulieferer Qualcomm
San Diego - Smartphones brauchen eine Funkverbindung. Im Geschäft mit Chips dafür ist der US-Konzern Qualcomm besonders stark. Zuletzt geriet er zunehmend ins Visier von …
Apple verklagt Chip-Zulieferer Qualcomm
Air Asia treibt Pläne für Europa-Verbindungen voran
Davos/Kuala Lumpur (dpa) - Die malaysische Billigfluglinie Air Asia will im Sommer ihre Flüge nach Europa wieder aufnehmen. Zunächst sei eine Strecke von der …
Air Asia treibt Pläne für Europa-Verbindungen voran
Stürzt Trump die Welt in einen „Handelskrieg“?
Washington - Tiefschwarze Szenarien machen die Runde: Die neue US-Regierung könnte die Welt in einen „Handelskrieg“ stürzen. Es gibt viele Fragen und vorerst nur einige …
Stürzt Trump die Welt in einen „Handelskrieg“?
18.000 demonstrieren gegen "Agrarindustrie"
Berlin - Anlässlich des Beginns der Agrarmesse "Grüne Woche" haben Tausende in Berlin unter dem Motto "Wir haben es satt!" für eine Neuausrichtung der Landwirtschaft …
18.000 demonstrieren gegen "Agrarindustrie"

Kommentare