+
Die US-Notenbank "Federal Reserve".

US-Notenbank öffnet wieder Geldschleusen

Washington - Die US-Notenbank öffnet die Geldschleusen. Angesichts des kraftlosen Aufschwungs in den USA kündigte die Federal Reserve den milliardenschweren Kauf von Staatsanleihen an.

Lesen Sie hierzu auch

Obama will mit Republikanern zusammenarbeiten

Dadurch sollen die Zinsen gesenkt und die Nachfrage angekurbelt werden. Konkret kündigte die Federal Reserve nach ihrer Sitzung an, für 600 Milliarden Dollar längerlaufende Anleihen zu kaufen. Geplant sei der Erwerb für etwa 75 Milliarden Dollar pro Monat. Der Schritt war von den Märkten seit Wochen erwartet worden. Experten hatten Käufe für 500 Milliarden Dollar erwartet.

Trübe Konjunkturdaten hatten das als Quantitative Lockerung bekannte Manöver immer wahrscheinlicher werden lassen. So war die größte Volkswirtschaft der Welt im dritten Quartal aufs Jahr gerechnet nur um 2 Prozent gewachsen, in den drei Monaten zuvor lediglich um 1,7 Prozent.

Im September lag die Arbeitslosenquote bei 9,6 Prozent. Zugleich beließ die Zentralbank ihren Leitzins auf dem historischen Tiefstand von knapp über 0,0 Prozent. Ökonomen rechnen erst im nächsten Jahr oder gar 2012 mit einer Anhebung.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax schließt unter 13 000 Punkten
Frankfurt/Main (dpa) - Die Rekordfahrt am deutschen Aktienmarkt ist am Donnerstag ausgebremst worden. Händler nannten als Grund vor allem Gewinnmitnahmen, nachdem die …
Dax schließt unter 13 000 Punkten
Preise für Nordsee-Krabben fallen
Ein Krabbenbrötchen für zehn Euro? Die Zeiten sollten erst einmal vorbei sein. Seit dem Herbsttief "Sebastian" Mitte September sind die Nordsee-Krabben wieder da. Und …
Preise für Nordsee-Krabben fallen
Air Berlin: Bund will mehr soziales Engagement der Lufthansa sehen
Lufthansa hat sich begehrte Teile des insolventen Konkurrenten gesichert - mit Rückenwind vom Bund. Doch nun gibt es in der Regierung auch Erwartungen.
Air Berlin: Bund will mehr soziales Engagement der Lufthansa sehen
Wenn Tante Emma fehlt: Ladenmangel auch in Bayerns Innenstädten
Auch in Bayerns Städten fehlt immer häufiger der Laden um die Ecke, um sich schnell Butter oder Milch zu kaufen. Doch es könnte ein neues Geschäftsmodell geben.
Wenn Tante Emma fehlt: Ladenmangel auch in Bayerns Innenstädten

Kommentare