US-Ölpreis gibt nach deutlichen Vortagsverlusten weiter nach

Singapur - Der US-Ölpreis ist am Mittwoch weiter gesunken. Ein Barrel der US-Sorte WTI zur Auslieferung im Februar kostete im frühen Handel 91,69 Dollar und damit 21 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Die Anfang des Jahres kurzzeitig übersprungene Marke von 100 Dollar gerät damit weiter aus dem Blickfeld.

Bereits am Dienstag hatte der US-Ölpreis über zwei Dollar nachgegeben, nachdem der saudische Öl-Minister Ali al-Naimi die Bereitschaft seines Landes zur Ausweitung der Ölförderung signalisiert hatte. Saudi-Arabien ist der größte Ölproduzent innerhalb der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC). Zudem seien die Ölpreise gedrückt worden von Sorgen um ein Abgleiten der US-Konjunktur in eine Rezession, hieß es bei Händlern. Die USA sind der weltweit größte Ölverbraucher.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kein Fortschritt bei Ryanair-Tarifgesprächen
Keine Annäherung im Tarifkonflikt bei Ryanair: Die Gewerkschaften dringen auf eine Lösung für die Beschäftigten in Bremen, die ihre Arbeitsplätze verlieren sollen. …
Kein Fortschritt bei Ryanair-Tarifgesprächen
IWF gewährt Ukraine im Wahljahr 2019 neuen Milliardenkredit
Kiew/Washington (dpa) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat der finanziell geschwächten Ukraine kurz vor den nächsten Präsidenten- und Parlamentswahlen einen …
IWF gewährt Ukraine im Wahljahr 2019 neuen Milliardenkredit
Dax bleibt in schwierigem Fahrwasser
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat sich am Freitag kraftlos gezeigt. Beeinträchtigt durch die nächste Gewinnwarnung - in diesem Fall von Daimler - ging es für den …
Dax bleibt in schwierigem Fahrwasser
Bund und Länder: Autobauer bei Nachrüstungen in der Pflicht
Mit Extra-Rabatten für Dieselbesitzer, die einen neuen Wagen kaufen, haben die Autobauer kaum Probleme. Bei Hardware-Nachrüstungen für alte Diesel sieht das anders aus. …
Bund und Länder: Autobauer bei Nachrüstungen in der Pflicht

Kommentare