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Wegen Abgas-Manipulationen

US-Urteil gefallen: VW-Manager muss sieben Jahre in Haft

Der Abgas-Skandal hat für einen VW-Manager in den USA harte Konsequenzen: Er muss sieben Jahre in Haft - und eine hohe Geldstrafe bezahlen.

Detroit - Wegen Vertuschung der Abgas-Manipulationen bei Volkswagen ist ein Manager des Konzerns in den USA zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Wie ein Sprecher des Bundesgerichts in Detroit am Mittwoch mitteilte, wurde gegen Oliver Schmidt außerdem eine Geldstrafe von 400.000 Dollar verhängt.

Richter Sean Cox zeigte mit Urteil maximale Härte - das Strafgesetzbuch sieht für die Schmidt zur Last gelegten Verbrechen bis zu sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe zwischen 40000 und 400.000 Dollar vor. Schmidts Anwalt David DuMouchel hatte auf eine Gefängnisstrafe von drei Jahren und vier Monaten und eine Geldstrafe von 100.000 Dollar plädiert. Immerhin soll dem Verurteilten die Zeit angerechnet werden, die er bereits in Untersuchungshaft in den USA verbracht hat.

Schmidt war im Januar vom FBI in Miami festgenommen worden, er ist seit rund elf Monaten inhaftiert. Der 48-jährige Deutsche hatte seine Mittäterschaft beim „Dieselgate“-Skandal zunächst abgestritten, im August bekannte er sich jedoch schuldig und ging einen Deal mit der Staatsanwaltschaft ein. Dadurch wurden mehrere Anklagepunkte gestrichen und die theoretische Höchststrafe sank erheblich. Vor Schmidt wurde bereits der VW-Ingenieur James Liang verurteilt, der als Kronzeuge mit den Ermittlern kooperiert hatte.

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AFP/dpa/fn

Rubriklistenbild: © dpa

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