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Kleine US-Flaggen wehen auf den Dächern von Gebrauchtwagen in Detroit, USA. Foto: Uli Deck/Illustration

US-Wirtschaft wächst etwas schwächer als bislang angenommen

Die Verbraucher in den USA geben weiter gerne Geld aus, sie treiben das Wachstum. Bremsend wirkt vor allem der starke Dollar. 2016 soll das Wachstum noch besser werden.

Washington (dpa) - Die US-Wirtschaft ist im Sommer minimal schwächer gewachsen als angenommen. Laut Regierungszahlen vom Dienstag wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Juli bis September auf das Jahr hochgerechnet um 2,0 Prozent.

In einer vorherigen Schätzung war noch ein etwas stärkerer Anstieg von 2,1 Prozent ermittelt worden. Im zweiten Quartal war die Leistung der weltgrößten Volkswirtschaft noch um 3,9 Prozent gewachsen.

Die Konjunktur wird weiterhin vor allem von ausgabefreudigen Verbrauchern getragen. Sie gaben etwa 3 Prozent mehr aus.

Daneben nahmen die Ausrüstungsinvestitionen der Unternehmen zu, unter anderem in Maschinen und Geräte, weiterhin wird auch mehr Geld für den Hausbau ausgegeben.

Leicht bremsend auf die weiter guten Zahlen wirkte sich der Außenhandel aus. Den Angaben zufolge wuchsen die Importe schneller als die Exporte. Das liegt auch am starken Dollar: Er verteuert die Exporte.

Die gute Konjunktur und positive Wachstumsaussichten für 2016 waren der Hauptbeweggrund der US-Notenbank, in der vergangenen Woche die Leitzinsen von nahe Null auf ein Niveau zwischen 0,25 und 0,5 Prozent anzuheben.

Wachstumszahlen werden in den USA auf ein Jahr hochgerechnet. Sie geben an, wie stark die Wirtschaft wachsen würde, wenn das Tempo ein Jahr lang unverändert bliebe. In Europa wird auf diese Hochrechnung verzichtet. Die Wachstumsraten sind deshalb geringer und nicht unmittelbar mit den US-Zahlen vergleichbar.

Zahlen des U.S. Department of Commerce

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