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Verschrottete Autos: Die US-Regierung hat die Mittel für die Abwrackprämie verdreifacht.

USA: Mittel für Abwrackprämie verdreifacht

Washington - Nach einem Ansturm auf Neuwagen hat die US-Regierung die Mittel für die Abwrackprämie auf drei Milliarden Dollar verdreifacht. Der Senat stimmte einer Ausweitung des Programms zu.

Die Finanzierung des Programms ist damit vermutlich bis Anfang kommenden Monats gesichert. Präsident Barack Obama begrüßte eine entsprechende Entscheidung des Kongresses am Donnerstag (Ortszeit) und erklärte, damit hätten noch mehr Amerikaner die Möglichkeit, kraftstoffsparende Neuwagen zu erwerben. Außerdem bekomme die Wirtschaft weiterhin einen dringend nötigen Schub.

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Nach dem Repräsentantenhaus stimmte der Senat am Donnerstag der Ausweitung des Ein-Milliarden-Programms um weitere zwei Milliarden Dollar zu. Die Regierung hatte zuvor bekannt gegeben, dass ein Großteil der bislang vorgesehenen Summe bereits ausgegeben sei, und gemahnt, das populäre Programm "Cash for Clunkers" müsse ohne weitere Finanzspritzen noch in dieser Woche auslaufen.

Absatzplus für US-Autobranche

Der Kongress hatte das Abwrack-Programm im Juni verabschiedet, um den Autoabsatz anzukurbeln. Es sieht 3.500 bis 4.500 Dollar (bis zu 3.100 Euro) für die Verschrottung eines Altwagens vor. Anders als in Deutschland ist die Abwrackprämie an den Verbrauch und nicht ans Alter des Altfahrzeugs gekoppelt. Der Autobranche hat die Abwrackprämie ein Absatzplus beschert. Bis Dienstagabend waren bereits mehr als 775 Millionen Dollar aufgebraucht, was einem Verkauf von fast 185.000 Neuwagen entspricht. Die Behörden rechnen mit einem Verkauf von einer weiteren halben Million Fahrzeugen.

Vor allem Republikaner im Senat lehnen das "Cash for Clunkers"-Programm ab. Viele Menschen hätten ihre Kaufentscheidung lediglich verschoben, als im Frühjahr Spekulationen über die Einführung der Prämie begonnen hätten, machen sie geltend. "Diese Käufer hätten so und so Autos gekauft", sagte der Senator Richard Shelby.

AP

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