US-Fluggesellschaften fusionieren - Airbus zahlt

- Phoenix - Die beiden US-Fluggesellschaften America West Holdings Corporation und die in einem Insolvenzverfahren befindliche US Airways Group wollen fusionieren. Die zusammengeschlossene Gesellschaft wird den US-Airways-Namen annehmen. Sie wird zur fünftgrößten US-Fluggesellschaft mit einem Umsatz von zehn Milliarden Dollar. Sie erhält von neuen Großaktionären, Geschäftspartnern und anderen Geldgebern insgesamt 1,5 Milliarden Dollar und verfügt dann über liquide Mittel von zwei Milliarden Dollar.

<P class=MsoNormal>Airbus ist mit einem Kredit von 250 Millionen Dollar dabei. Dafür wird die zusammengeschlossene Gesellschaft den neuen A350 von 2011 bis 2013 in Dienst stellen. Mit diesem Flugzeug steht Airbus im Wettbewerb mit dem "Dreamliner" 787 von Boeing. Die neue Fluggesellschaft will nach Darstellung der Wirtschaftsagentur Bloomberg 20 A350-Maschinen beziehen. Die fusionierte Gesellschaft wird nach eigenen Angaben auch 13 A320-Maschinen von Airbus abnehmen, die zuvor von der America West in Auftrag gegeben worden waren.</P><P class=MsoNormal>Airbus hat sich allerdings auch mit einem verzögerten Bezug von 30 A320-Flugzeugen durch die Gesellschaft einverstanden erklärt. Die Maschinen sollen statt von 2006 bis 2008 später in den Jahren 2009-2010 ausgeliefert werden. Zur Rationalisierung der internationalen Verbindungen will die fusionierte Gesellschaft auch mit Airbus kooperieren, um die internationale Flotte voll auf A330-Maschinen und ab 2011 auf A350-Typen umzustellen.</P><P class=MsoNormal>Durch den Zusammenschluss wird die auf den Westen der USA konzentrierte America West mit ihren 14 000 Beschäftigten mit der im Osten der USA, in der Karibik und im Atlantikverkehr starken US Airways zusammengeführt. Die neue Gesellschaft wird mehr als 200 Städte in Nordamerika, der Karibik und Europa anfliegen.</P>

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