US-Präsident Bush will weg vom Öl

- Nashville/Den Haag - US-Präsident George W. Bush will die Abhängigkeit vom Öl verringern und setzt dabei auf die Gesetze des Marktes. Hohe Profite der Ölkonzerne verteidigte er mit deren Investitionen und den Gesetzen des Marktes. "Ich denke, dass der Preis vom Markt gemacht wird, und so sollte es auch sein", sagte er.

Vorschriften zum Energiesparen lehne er ab. "Mein Plan ist, vom Öl umzustellen, zu diversifizieren", sagte Bush. "Sie stellen Fragen, wie man mit Fahrzeugen umgehen soll, die mit aus Öl hergestelltem Benzin fahren. Ich sage Ihnen, lasst uns ein paar Autos bekommen, die mit anderem Brennstoff als dem aus Öl fahren." Er sei davon überzeugt, dass relativ bald - "noch zu meinem Lebzeiten" - mit alternativen Brennstoffen die Abhängigkeit vom Öl aus dem Nahen und Mittleren Osten beendet werden könne.

Anfang der Woche hatte der Exxon-Konzern mit 10,71 Milliarden Dollar (8,9 Milliarden Euro) den höchsten Profit aller amerikanischen Unternehmen im vierten Quartal des vergangenen Jahres ausgewiesen. Kurz danach vermeldete der britisch-niederländische Konzern Royal Dutch einen beispiellosen Gewinn für das Jahr 2005. Der Überschuss betrug 25,3 Milliarden Dollar (21,3 Mrd. Euro), ein Plus von 37 Prozent.

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