+
Vattenfall spricht von einer nach wie vor schwierigen Marktsituation. Foto: Pontus Lundahl

Vattenfall bleibt in den roten Zahlen

Lange hat es gedauert - nun darf Vattenfall seine Braunkohleanlagen in der Lausitz aber doch verkaufen. Doch im zweiten Quartal bescheren die Wertminderungen dem Energiekonzern erst einmal ein dickes Minus.

Stockholm (dpa) - Der schwedische Energiekonzern Vattenfall kommt nicht aus den roten Zahlen heraus. Im zweiten Quartal verbuchte der Konzern unter dem Strich Verluste von rund 28,6 Milliarden schwedischen Kronen (rund 3 Mrd Euro).

Auch der Umsatz schrumpfte im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht auf 34,5 Milliarden schwedische Kronen (3,64 Mrd Euro). "Die Geschäftssituation bleibt mit niedrigen Energiepreisen und so gut wie unveränderten Marktvolumen schwierig", sagte Vattenfall-Chef Magnus Hall laut einer Mitteilung.

Anfang des Monats hatte die schwedische Regierung grünes Licht für den Verkauf der Braunkohlesparte des Staatsunternehmens in der Lausitz an die tschechische EPH-Gruppe gegeben. "Die Bestätigung des schwedischen Staates, dass er hinter dem Verkauf der Braunkohle-Aktivitäten in Deutschland steht, bedeutet, dass wir den Deal nun abschließen können", erklärte Hall.

Vattenfall-Bericht, Englisch

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Experten: Nachrüstungen alter Diesel "grundsätzlich möglich"
Die Regierung lässt Millionen Autobesitzer seit Monaten im Unklaren: Kommt doch noch mehr als neue Software, um Motoren zu schmutziger Diesel sauberer zu bekommen? Nun …
Experten: Nachrüstungen alter Diesel "grundsätzlich möglich"
Wegen des Deutschland-Spiels gegen Schweden: Edeka- und Rewe-Filialen schließen früher
Für die DFB-Elf geht es am Samstag schon um alles. Gut ist das immerhin für die TV-Einschaltquoten - und die Spannung. Auch mehrere Supermarkt-Filialen reagieren.
Wegen des Deutschland-Spiels gegen Schweden: Edeka- und Rewe-Filialen schließen früher
Opec+ weitet Ölproduktion um eine Million Barrel am Tag aus
Die Opec hat am Freitag vorgelegt, einen Tag später ziehen die Nicht-Opec-Länder nach. Mehr Öl soll in den Markt gepumpt werden, um eine Balance zwischen Angebot und …
Opec+ weitet Ölproduktion um eine Million Barrel am Tag aus
Daimler stoppt Auslieferung von Diesel-Modellen - diese Fahrzeuge sind betroffen 
Daimler hat die Auslieferung mehrerer Diesel-Modelle gestoppt. Grund  ist der angekündigte Rückruf für Fahrzeuge, die einen Diesel-Motor nach der Norm 6b enthalten.
Daimler stoppt Auslieferung von Diesel-Modellen - diese Fahrzeuge sind betroffen 

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.