+
Demonstranten: Venezuela befindet sich wegen fallender Ölpreise und jahrelanger Misswirtschaft in einem ruinösen Zustand. Foto: Cristian Hernández/Archiv

Venezuelas größter Bierbrauer kann wieder produzieren

Caracas (dpa) - Venezuelas größter Bierproduzent kann wieder Bier brauen. Man habe ein Darlehen in Höhe von 35 Millionen US-Dollar (31,3 Millionen Euro) mit der spanischen Bank BBVA verhandelt, um die Produktion bis Ende des Jahres zu gewährleisten, gab das Unternehmen Polar am Mittwoch (Ortszeit) in einer Mitteilung bekannt.

Der Brauerei waren die Devisen ausgegangen. Es konnte kein Gerstenmalz mehr eingeführt werden, die Anlagen standen seit Ende April still. Polar, der größte private Lebensmittelkonzern des Landes, stellt 80 Prozent des Bieres in Venezuela her. Das Land befindet sich wegen fallender Ölpreise und jahrelanger Misswirtschaft in einem ruinösen Zustand. Lebensmittel und andere Grundgüter sind Mangelware.

Mitteilung des Bierproduzenten Polar (Spanisch)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Monsanto-Übernahme im Fokus der Bayer-Aktionäre
Die milliardenschwere Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto steht beim Bayer-Aktionärstreffen ganz oben auf der Agenda. Eine Zustimmung ist zwar nicht mehr nötig, doch …
Monsanto-Übernahme im Fokus der Bayer-Aktionäre
Wieder tiefrote Bilanz bei Air Berlin erwartet
Berlin (dpa) - Die seit Jahren angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin legt heute aktuelle Geschäftszahlen vor. Der neue Chef Thomas Winkelmann will dabei gleich zwei …
Wieder tiefrote Bilanz bei Air Berlin erwartet
Amazon startet mit kräftigem Gewinnsprung ins Geschäftsjahr
Seattle (dpa) - Amazon hat seinen Gewinn zu Jahresbeginn überraschend kräftig gesteigert. Der Überschuss kletterte im ersten Quartal im Jahresvergleich um 41 Prozent auf …
Amazon startet mit kräftigem Gewinnsprung ins Geschäftsjahr
Google lässt Kassen bei Konzernmutter Alphabet klingeln
Mountain View (dpa) - Das boomende Werbegeschäft von Google treibt die Milliardengewinne der Konzernmutter Alphabet in die Höhe.
Google lässt Kassen bei Konzernmutter Alphabet klingeln

Kommentare