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Deutsche Verbraucher sind derzeit die kauffreudigsten in Europa.

Studie: Stimmung der Verbraucher erholt sich

Nürnberg - Mit der Stimmung in Europa geht es langsam wieder bergauf: Die Talsohle der Rezession scheine im zweiten Quartal überwunden, glauben zahlreiche Verbraucher. Doch es herrscht noch große Verunsicherung.

Viele Verbraucher seien verunsichert und von der Nachhaltigkeit des Aufschwungs in ihrem Land nicht überzeugt, geht aus einer am Montag veröffentlichten Studie der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zu Konjunktur-, Preis- und Einkommenserwartung sowie Kauflaune in elf europäischen Ländern hervor.

Demnach hat vor allem Griechenland noch mit den Folgen der Wirtschaftskrise zu kämpfen. Wenig Vertrauen in ihre Wirtschaft hätten zudem Tschechen und Österreicher. In beiden Ländern überwiege die Verunsicherung, dass die eigene Wirtschaft zu sehr unter den Zahlungen für Griechenland leiden könnte, heißt es in der Studie.

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Erheblich zuversichtlicher schätzen dagegen die Verbraucher in Spanien, Großbritannien, Frankreich, Polen und Rumänien die wirtschaftliche Entwicklung in ihrem Land ein. Wachstumslokomotive in Europa ist laut GfK Deutschland.

Entspannung an der Preisfront wird der Studie zufolge vor allem in Großbritannien erwartet, während Bulgarien bis zum Jahresende zwischen fünf und sechs Prozent Inflation befürchtet. Mit deutlich höheren Einkommen rechnen in erster Linie die Spanier, die dank des boomenden Tourismus an eine langsame konjunkturelle Erholung in ihrem Land glauben, sowie Österreicher, Rumänen und Polen.

Den höchsten Wert bei der Einkommenserwartung erreichen die Deutschen. Letztere zeigten sich laut GfK im zweiten Quartal auch am kauffreudigsten. Schlusslichter bei der Anschaffungsneigung sind dagegen Griechenland und Großbritannien.

Für die aktuelle Studie befragten die GfK-Forscher mehrere tausend Verbraucher in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien und der Tschechischen Republik. Die Ergebnisse für das dritte Quartal sollen Mitte Oktober vorgelegt werden.

dapd

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