Verbraucher wollen Weihnachten wieder mehr ausgeben

Hamburg - Die Verbraucher in Deutschland wollen in diesem Jahr mit durchschnittlich 246 Euro für Weihnachtsgeschenke tiefer in die Tasche greifen als im Vorjahr. 2006 hatten sie ein Budget von 203 Euro beim Weihnachtseinkauf eingeplant.

Bei der Auswahl der Geschenke allerdings bleibt alles wie gewohnt. Ganz oben auf der Liste stehen unverändert Geschenkgutscheine oder Geld, für die im Schnitt 34 Euro veranschlagt werden, Kleidung (32 Euro) und Bücher (26 Euro), wie eine Umfrage der Unternehmensberatungsgesellschaft Ernst & Young unter 2000 Personen ergab.

Mit Büchern wollen 63 Prozent der Befragten ihren Freunden und Verwandten eine Freude machen, etwas mehr als die Hälfte will Kleidung sowie CDs und DVDs verschenken. 48 Prozent lassen den Beschenkten selbst die Entscheidung, indem sie Gutscheine oder Geld auf den Gabentisch legen. 32 Prozent hoffen, dass sie mit Elektronik wie Stereoanlagen und Flachbildfernsehern Freude bereiten.

Auch 18 Jahre nach dem Mauerfall gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Gewohnheiten in den neuen und den alten Bundesländern: Im Westen wollen die Menschen mit durchschnittlich 21 Euro (Osten: 15 Euro) deutlich mehr Geld für CDs und DVDs ausgeben, in den neuen Bundesländern planen Verbraucher mit im Schnitt 21 Euro (Westen: 11 Euro) höhere Ausgaben vor allem für Süßigkeiten ein.

Auch zwischen Männern und Frauen gibt es Unterschiede in den Schenk-Gewohnheiten. Während Frauen durchschnittlich 37 Euro (Männer: 27 Euro) für Gutscheine, für Bücher 28 Euro (Männer: 22 Euro) und Kleidung 34 Euro (Männer: 29 Euro) ausgeben wollen, setzen Männer mit 23 Euro (Frauen: 15 Euro) auf Unterhaltungselektronik und Schmuck (Männer: 21 Euro/Frauen: 9 Euro).

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