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Die Verbraucherpreise im August sind stabil geblieben.

Verbraucherpreise im August stabil

Wiesbaden - Die Verbraucherpreise haben im August sind stabil geblieben. Die Inflationsrate für den Monat liegt bei 0,0 Prozent.

Die Verbraucher in Deutschland können sich weiter über insgesamt stabile Preise freuen. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden meldete am Donnerstag nach vorläufigen Zahlen für August eine Inflationsrate von 0,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Gegenüber dem Juli stieg die Teuerungsrate auf der Grundlage der Zahlen aus sechs Bundesländern leicht um 0,2 Prozent. Im Juli waren die Preise binnen Jahresfrist sogar um 0,5 Prozent gesunken. Erneut wirkte sich die starke Verbilligung von Kraftstoffen und Heizöl im Vergleich zu den Höchstpreisen des Vorjahres positiv auf die Statistik aus. Aber auch Lebensmittel waren billiger. Im Vergleich zum Vormonat Juli freilich zogen vor allem die Heizölpreise wieder deutlich an.

Heizöl und Kraftstoffe teurer als im Juli

Während die Verbraucherpreise in Bayern um 0,3 Prozent stiegen, sanken sie nach Angaben der zuständigen Statistikämter in Hessen um 0,3 Prozent. Dazwischen reihten sich ein: Bayern (0,3 Prozent), Baden-Württemberg (0,1 Prozent), Nordrhein-Westfalen (0,0 Prozent), Sachsen (minus 0,1 Prozent) und Rheinland-Pfalz (minus 0,2 Prozent). Die Heizölpreise sanken den Angaben aus Wiesbaden zufolge im Jahresvergleich zwischen 26,2 und 34,5 Prozent. Benzin und Diesel verbilligten sich zwischen 10,3 Prozent und 11,5 Prozent.

Lebensmittel waren zwischen 2,6 Prozent und 4,0 Prozent günstiger zu bekommen als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Heizölpreise aber zwischen 6,4 Prozent und 11,8 Prozent, die Benzin- und Dieselpreise zwischen 4,4 Prozent und 5,6 Prozent. Dagegen gingen nach den vorläufigen Zahlen die Preise für Lebensmittel weiter zwischen 0,9 Prozent und 1,7 Prozent zurück. Die endgültigen Ergebnisse für August will das Statistische Bundesamt am 9. September veröffentlichen.

AP

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