Verbraucherschützer: Konzerne sollen das Energiesparen fördern

Hamburg - Die deutschen Energiekonzerne sollen nach Vorstellungen des Verbraucherzentralen-Chefs Gerd Billen aus ihren Milliardengewinnen das Energiesparen fördern. Billen forderte die Bundesregierung in der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag) auf, die Unternehmen zum Aufbau eines Energiesparfonds zu zwingen.

Mit dem Geld sollten Maßnahmen für mehr Energieeffizienz bezahlt und damit die Abhängigkeit von Öl und Gas verringert werden. "Um in zehn Jahren noch eine warme Wohnung bezahlen zu können, muss jetzt der Schalter in der Energiepolitik umgelegt werden", sagte der Vorsitzende des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Schwerpunkt des Programms müsse die Gebäudesanierung sein. Der Verbraucherschützer plädierte zudem für den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung sowie der Solarenergie.

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