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Was passiert mit den bis zu acht Millionen Kundendaten, die auf den Festplatten der pleite gegangenen Quelle-Versandgruppe gespeichert sind? Diese Sorge bewegt nach Medienberichten Verbraucherschützer.

Verbraucherschützer sorgen sich um Quelle-Kundendaten

Nürnberg - Verbraucherschützer sorgen sich nach Medienberichten um den Verbleib der bis zu acht Millionen Kundendaten, die auf den Festplatten der in Abwicklung befindlichen Quelle-Versandgruppe gespeichert sind.

Der Verbraucherzentrale bundesverband (vzbv) fordert nach einem Bericht der “Nürnberger Nachrichten“ (Dienstag) den Insolvenzverwalter auf, diese wertvollen und zum Teil sensiblen Kundendaten nicht wie die anderen Waren zu verkaufen.

Nach dem gerade erst novellierten Datenschutzgesetz dürfte das Unternehmen wohl nach dem unter Experten heftig umstrittenen “Listenprivileg“ bestimmte Daten wie Name, Anschrift, Geburtsjahr und maximal ein einziges Kaufmerkmal beispielsweise wenn der Kunden häufig Wein bestellt weiter veräußern, wie das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht erklärt.

Andere Daten, wie Bankverbindungen und Angaben zur Zahlungsmoral dürfen dagegen nicht weitergegeben werden. Diese Daten würden gesperrt und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht gelöscht, heißt es dazu bei Quelle. Verbraucherschützer bleiben aber misstrauisch. So rät Cornelia Tausch, die zuständige Fachbereichsleiterin beim vzbv, den Versandkunden, der üblicherweise bei Bestellungen erteilten Nutzungsgenehmigung ihrer Daten zu widersprechen und die Löschung zu beantragen.

dpa

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