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Der neue Chef des Verbraucherzentrale  Bundesverbands, Klaus Müller.

Verbraucherschutz

Kommt der Internet-Pranger für Finanzberatung?

Frankfurt - Der neue Chef des Verbraucherzentrale  Bundesverbands, Klaus Müller, hat eine Meldestelle im Internet für Falschberatungen bei der Geldanlage vorgeschlagen.

Nach dem Vorbild des Internet-Portals lebensmittelklarheit.de könnten Verbraucher dort Falschberatungen melden; die Verbraucherzentralen würden den Fall prüfen und dann im Internet veröffentlichen. "Die Bürger wollen sich im Internet informieren, von den Erfahrungen anderer Anleger profitieren", sagte Müller der "Bild"-Zeitung vom Dienstag. Eine solche Plattform könne Teil des neuen Finanzmarktwächters sein. Ziel sei mehr Schutz der Verbraucher "bevor der Schaden eintritt", sagte Müller.

Das Portal lebensmittelklarheit.de gibt es seit Juli 2011. Verbraucher können dort Produkte melden, bei denen sie sich aufgrund der Produktverpackungen getäuscht fühlen. Die Portalbetreiber holen nach einer Prüfung der Angaben der Verbraucher Stellungnahmen der betroffenen Unternehmen ein. Nach der Prüfung werden die Ergebnisse dann auf der Internetseite veröffentlicht. Das Portal wird vom Verbraucherzentrale Bundesverband und der Verbraucherzentrale Hessen betrieben.

afp

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