+
Streikposten vor einem Amazon-Versandzentrum: Der Kampf der Gewerkschaft Verdi um bessere Bedingungen bei dem Online-Händler geht weiter. Foto: Thomas Frey

Verdi bestreikt Amazon in Rheinberg und Werne

Düsseldorf (dpa) - Die Gewerkschaft Verdi setzt den Arbeitskampf beim Online-Versandhändler Amazon an den beiden nordrhein-westfälischen Standorten Rheinberg und Werne an diesem Samstag fort.

Das hätten die zuständigen Tarifkommissionen beschlossen, wie Verdi NRW am Samstagmorgen mitteilte. Betroffen seien mehr als 600 Beschäftigte.

Bereits von Montag bis Donnerstag hatten Amazon-Mitarbeiter an mehreren Standorten die Arbeit niedergelegt. Nach den vier Tagen Arbeitskampf hatte Verdi den Streik mit dem Ende der Spätschicht am Donnerstag vorerst für beendet erklärt, aber angekündigt, dass der Tarifkonflikt weitergehe.

Die Gewerkschaft will Amazon zur Aufnahme von Tarifverhandlungen zu den besseren Bedingungen des Einzel- und Versandhandels bewegen. Das Unternehmen lehnt das ab. In dem Tarifkonflikt kommt es seit Mai 2013 immer wieder zu Arbeitsniederlegungen.

Facebook-Seite von Verdi mit Streikaufruf für Werne

Verdi Linker Niederrhein zu Warnstreiks in Rheinberg

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

EU-Rechnungsprüfer kritisieren Mängel in EZB-Bankenaufsicht
Als Reaktion auf die Finanzkrise stampften die Europäer eine zentrale Bankenaufsicht aus dem Boden. Die Europäische Zentralbank habe sich für die neue Aufgabe einen …
EU-Rechnungsprüfer kritisieren Mängel in EZB-Bankenaufsicht
Finanzinvestor übernimmt diese deutschen Großbrauereien
Bislang war der Riese Anheuser-Busch am Ruder - nun will ein hessischer Investor zwei „etwas verstaubten Bier-Juwelen“ neuen Glanz verleihen.
Finanzinvestor übernimmt diese deutschen Großbrauereien
Opel-Mutter PSA mit deutlichem Absatzplus 2017
Paris (dpa) - Der französische PSA-Konzern hat 2017 dank der Opel-Übernahme deutlich mehr Autos verkauft. Der weltweite Absatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 15,4 …
Opel-Mutter PSA mit deutlichem Absatzplus 2017
Jeder kennt es von zuhause - und bald gibt‘s das auch bei McDonald‘s
Zuhause machen es ohnehin alle - jetzt will McDonald‘s nachziehen. Der Fast-Food-Riese plant eine kleine Revolution in seinen Restaurants.
Jeder kennt es von zuhause - und bald gibt‘s das auch bei McDonald‘s

Kommentare