Ver.di-Chef Bsirske räumt Fehler ein

Berlin - Nach Rücktrittsforderungen und heftiger Kritik an seinen Freiflügen in der ersten Klasse der Lufthansa in den Südsee- Urlaub hat der Vorsitzende der Gewerkschaft Ver.di, Frank Bsirske, Fehler eingeräumt und angekündigt, die Gratis-Tickets der Lufthansa nachträglich zu bezahlen.

Nach Medienberichten sagte Bsirske: "Im Rahmen der für alle Aufsichtsratsmitglieder der Lufthansa geltenden Regelungen bin ich nach Los Angeles geflogen. Ich habe allerdings die Brisanz, die dieser Flug in der öffentlichen Wahrnehmung ausgelöst hat, unterschätzt. Das war falsch."

Bsirske versprach zugleich, seine Fehlentscheidung zu korrigieren: "Ich habe daher das Büro des Aufsichtsrats gebeten, mir die Kosten des Flugs vollständig in Rechnung zu stellen." Kritisch merkte der Gewerkschafts-Chef an: "Das Kontingent an Freiflügen steht allen Aufsichtsratsmitgliedern der Lufthansa AG zu - den Vertretern der Arbeitnehmer und Anteilseigner gleichermaßen. Es wird hier aber offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen. Es ist eben nicht dasselbe, wenn zwei das Gleiche tun."

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