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Verdi droht: Winter kann heiß werden

- Berlin - Aus Protest gegen den geplanten Abbau von 32 000 Stellen bei der Telekom sind bundesweit 25 000 Mitarbeiter auf die Straße gegangen. Diese Zahl nannte Verdi-Chef Frank Bsirske. Man werde den Konzern zwingen, in Verhandlungen einzutreten. Der Abbau von Arbeitsplätzen "bei einem Konzern, der Gewinnrekord auf Gewinnrekord türmt", sei nicht hinnehmbar.

Bsirske forderte von der Telekom eine Offensive für besseren Service, Innovation und Qualität, um dem Abgang von Kunden entgegenzuwirken. "Ricke, wir haben die Faxen dicke", rief Bsirske mit Blick auf Telekom-Vorstandschef Kai-Uwe Ricke. Das Unternehmen steuere in diesem Jahr vermutlich auf einen Rekordüberschuss von mehr als 5 Milliarden Euro zu. "Und in dieser Situation fällt dem Konzern nichts anderes ein, als Arbeitsplätze abzubauen."

Mit Spruchbändern, Pfeifen und lauter Rockmusik machten die Kundgebungsteilnehmer auf ihren Protest gegen "Deutschlands größten Arbeitsplatzvernichter" aufmerksam. "32 000 kein Anschiss unter dieser Nummer" hieß es auf einem Plakat, "Wer nur noch nach der Aktie schielt, hat das Vertrauen schon verspielt" auf einem anderen.

Verdi-Vize Franz Treml drohte dem Unternehmen mit einer harten Gangart und mit Aktionen, die auch über einen längeren Zeitraum gehen. "Auch in den Wintermonaten kann es verdammt heiß werden", sagte er.

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