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ver.di erhöht den Druck

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- München - Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes will die Gewerkschaft ver.di in der kommenden Woche den Druck erhöhen. Mit teils ganztägigen Warnstreiks wolle man der bayerischen Staatsregierung klar machen, dass die Beschäftigten Arbeitszeitverlängerungen sowie Einschnitten bei Weihnachts- und Urlaubsgeld und eine Nullrunde nicht akzeptierten, sagte ver.diLandeschef Josef Falbisoner am Freitag in München. Die Warnstreiks und Protestveranstaltungen seien eingebettet in bundesweite Aktionen der Gewerkschaft.

Bereits mit den vorangegangenen Warnstreiks in den vergangenen Monaten habe die Gewerkschaft mit mildem Druck versucht, den Freistaat zu einer Umkehr zu bewegen. "Nachdem dies offensichtlich nicht ausreichte, werden wir jetzt erstmalig punktuell auch mit ganztägigen Streiks reagieren." Geplant seien zahlreiche Aktionen in nahezu allen Bereichen, von Gesundheit über Verkehr bis hin zur Kultur. Zur Teilnahme würden mehrere tausend Beschäftigte aufgerufen, sagte Falbisoner.

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