Katalonien: Madrid will Regionalregierung absetzen

Katalonien: Madrid will Regionalregierung absetzen
+
Mitarbeiter der Postbank demonstrieren am Freitag (02.12.2011) in Köln vor einer Filiale der Deutschen Bank. Die Dienstleistungs-Gewerkschaft Verdi hat zu bundesweiten Warnstreiks der Postbankmitarbeiter aufgerufen.

Verdi fürchtet um 1500 Stellen bei der Postbank

Düsseldorf - Bei der Postbank droht nach Einschätzung der Gewerkschaft Verdi ein Abbau von 1500 Stellen in diesem und im kommenden Jahr.

Lesen Sie dazu auch:

Bundesweiter Streik bei Postbanken steht bevor

Dies ergebe sich aus den Einsparzielen von Postbank und Deutscher Bank, berichtet die “Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf Kreise der Gewerkschaft Verdi. Der Verhandlungsführer von Verdi bei den Tarifverhandlungen für die Postbank, Gerd Tausendfreund, bestätigte diese Zahlen am Samstag. Wenn sich die Postbank mit ihren Forderungen nach längerer Arbeitszeit und weniger Urlaub durchsetze, werde dies die Folge sein, sagte er.

Postbank-Sprecher Joachim Strunk sagte zu den Zahlen: “Solchen Spekulationen fehlt jegliche Grundlage.“ Die Postbank sei derzeit in Verhandlungen mit Verdi. Er widersprach der Darstellungen der Gewerkschaft, den Beschäftigten der Postbank drohten Einbußen von bis zu 30 Prozent. Für die aktuellen Mitarbeiter habe die Postbank eine weitgehende Besitzstandssicherung angeboten.

Die Postbank hat 22 000 Beschäftigte, fast die Hälfte sind Beamte. Sie ist mehrheitlich im Besitz der Deutschen Bank. Die Tarifverhandlungen werden am Montag im hessischen Bad Nauheim mit der sechsten Runde fortgesetzt. Verdi will dann auch die Warnstreiks fortsetzen. Neben den Mitarbeitern, die in der Verwaltung - dem sogenannten Backoffice - arbeiten, sollen sich auch Beschäftigte einiger Filialen an den Protestaktionen beteiligen. Dies könnte dann auch Postkunden betreffen, da die Postbank die meisten Filialen des Logistikers betreibt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Kaufhof-Mutter HBC trennt sich von Chef Storch
Die Warenhauskette Kaufhof steckt in der Krise - wie auch die kanadische Mutter HBC. Nun verlässt HBC-Chef Storch den Konzern. Kaufhof gibt sich gelassen.
Kaufhof-Mutter HBC trennt sich von Chef Storch
EU-Kommission erwartet Aufholjagd bei schnellem Internet
Europa hängt bei Zukunftstechnologien in wichtigen Bereichen hinterher. Doch nach dem jüngsten EU-Gipfel können Online-Shopper und Nutzer des mobilen Internets hoffen.
EU-Kommission erwartet Aufholjagd bei schnellem Internet
Studie: Autofahrer profitieren von Benzinpreis-Apps
Die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe sollte die Position der Autofahrer gegenüber den Ölkonzernen stärken und niedrigere Preise mit sich bringen. Eine Studie kommt …
Studie: Autofahrer profitieren von Benzinpreis-Apps
Unfassbar! Ikea-Möbel kostet Kleinkind das Leben
Die Eltern des kleinen Jozef (2) waren fassungslos, als Sie das Kinderzimmer betraten. Ihr Sohn lebte nicht mehr. Schuld soll ein Ikea-Möbel gewesen sein.
Unfassbar! Ikea-Möbel kostet Kleinkind das Leben

Kommentare