+
Die Mitarbeiter der Baumarktkette Praktiker beteiligen sich durch den Verzicht auf Zusatzleistungen an der versuchten Sanierung des Unternehmens.

Verdi weist auf Schicksale hin

Praktiker-Pleite Tragödie für Mitarbeiter

Hamburg/Berlin - Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit, Insolvenz - die Schlagworte zur Praktiker-Pleite klingen technokratisch. Auf die Tragödie, die das alles für die Mitarbeiter bedeutet, weist die Gewerkschaft Verdi hin.

Die Gewerkschaft Verdi hat die drohende Insolvenz der Baumarktkette Praktiker als menschliche und existenzielle Tragödie für die Mitarbeiter bezeichnet. Sie seien bereit gewesen, für drei Jahre auf jeweils rund fünf Prozent ihres Jahresgehaltes zu verzichten, teilte Verdi mit.

Ein entsprechender Tarifvertrag war im Oktober 2012 mit der Unternehmensführung abgeschlossen worden. „Umso bitterer ist es, dass nun in der Folge der Insolvenz viele der Menschen ihren Arbeitsplatz und damit ihre berufliche Existenz verlieren könnten“, sagte Stefanie Nutzenberger, ver.di-Bundesvorstandsmitglied für den Handel, in Berlin.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trump geht auf Konfrontationskurs zu Peking
Washington - Kurz nach ihrem Amtsantritt hat die neue US-Regierung klar gemacht, dass sie im Verhältnis zu China keinem Streit aus dem Weg gehen wird:
Trump geht auf Konfrontationskurs zu Peking
EU-Handelsausschuss macht Weg für Ceta frei
Brüssel - Das europäisch-kanadische Handelsabkommen Ceta hat die nächste Hürde genommen. Der zuständige Ausschuss im Europaparlament stimmte am Dienstag für den …
EU-Handelsausschuss macht Weg für Ceta frei
BayernLB-Chef: Europa droht Bankensterben
München - Europa droht nach Einschätzung von BayernLB-Chef Johannes-Jörg Riegler wegen verschärfter Regulierung ein großes Bankensterben.
BayernLB-Chef: Europa droht Bankensterben
Etihad-Chef Hogan geht - Beteiligungen auf dem Prüfstand
Machtwechsel bei Etihad: Konzernchef James Hogan verlässt die arabische Airline. Nun überprüft der Air-Berlin-Großaktionär auch seine Beteiligungen an anderen …
Etihad-Chef Hogan geht - Beteiligungen auf dem Prüfstand

Kommentare