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Die Mitarbeiter der Baumarktkette Praktiker beteiligen sich durch den Verzicht auf Zusatzleistungen an der versuchten Sanierung des Unternehmens.

Verdi weist auf Schicksale hin

Praktiker-Pleite Tragödie für Mitarbeiter

Hamburg/Berlin - Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit, Insolvenz - die Schlagworte zur Praktiker-Pleite klingen technokratisch. Auf die Tragödie, die das alles für die Mitarbeiter bedeutet, weist die Gewerkschaft Verdi hin.

Die Gewerkschaft Verdi hat die drohende Insolvenz der Baumarktkette Praktiker als menschliche und existenzielle Tragödie für die Mitarbeiter bezeichnet. Sie seien bereit gewesen, für drei Jahre auf jeweils rund fünf Prozent ihres Jahresgehaltes zu verzichten, teilte Verdi mit.

Ein entsprechender Tarifvertrag war im Oktober 2012 mit der Unternehmensführung abgeschlossen worden. „Umso bitterer ist es, dass nun in der Folge der Insolvenz viele der Menschen ihren Arbeitsplatz und damit ihre berufliche Existenz verlieren könnten“, sagte Stefanie Nutzenberger, ver.di-Bundesvorstandsmitglied für den Handel, in Berlin.

dpa

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