ver.di ruft zu Warnstreiks bei der HypoVereinsbank auf

Im Tarifkonflikt des deutschen Bankgewerbes hat die Gewerkschaft ver.di heute (Freitag/0600) rund 7500 Beschäftigte der UniCredit-Tochter HypoVereinsbank (HVB) zu einem Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind nach Angaben der Gewerkschaft in München 120 Filialen und fünf Hauptstandorte der HVB. Mit der Aktion will ver.di den Druck auf die Banken für die am kommenden Dienstag (22. Juli) geplante dritte Runde der Tarifverhandlungen erhöhen.

Die Gewerkschaft will für die gut 250 000 Beschäftigten bei privaten und öffentlichen Banken acht Prozent mehr Geld durchsetzen. Außerdem fordert die Arbeitnehmerseite den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und wehrt sich gegen Forderungen der Arbeitgeber nach mehr variablen Gehaltsbestandteilen. Die Arbeitgeber lehnen die Forderungen als überzogen ab und verweisen auf die angespannte Lage in vielen Häusern infolge der Finanzmarktkrise. Sie wollen mehr Flexibilität im Tarifvertrag erreichen. Zudem wollen sie die Regelungen zur Samstagsarbeit dauerhaft im Tarifvertrag festschreiben. Der geltende Vertrag war am 30. Juni ausgelaufen. dpa mf yyby n1 bb

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