ver.di stört mit Streiks erneut das Ostergeschäft

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Berlin (dpa) - Im Tarifkonflikt des deutschen Einzelhandels hat die Gewerkschaft ver.di erneut mit Streiks das Ostergeschäft gestört. Wie ver.di mitteilte, beteiligten sich daran bundesweit rund 5000 Menschen.

Arbeitsniederlegungen gab es vor allem in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hamburg, Berlin und Bayern. Ver.di fordert für die rund 2,7 Millionen Einzelhandelsbeschäftigten 4,5 bis 6,5 Prozent mehr Geld und den Erhalt der Spätzuschläge. Die Arbeitgeber bieten bislang 1,7 Prozent mehr Lohn. Aktionen seien in zahlreichen Bundesländern auch an diesem Donnerstag geplant, hieß es.

In Berlin demonstrierten rund 500 Beschäftigte vor Wertheim am Kurfürstendamm. In Bayern legten mehr als 600 Mitarbeiter aus 15 Kaufhäusern, Drogerie- und Einkaufsmärkten im Großraum Nürnberg die Arbeit nieder. In Nordrhein-Westfalen waren von den Protestaktionen rund 40 Kauf- und Warenhäuser sowie Drogeriemärkte betroffen.

Bestreikt wurden unter anderem Filialen von Karstadt, Kaufhof, Real, Hertie und Kaufland. Auch am Donnerstag und Karsamstag soll es hier Arbeitsniederlegungen geben. In dem seit fast einem Jahr andauernden Konflikt wurde zuletzt im Dezember verhandelt.

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