+
Das Logistikzentrum von Amazon in Leipzig. Foto: Peter Endig/Archiv

Verdi weitet Streiks bei Amazon auf Standort Leipzig aus

Berlin/Leipzig (dpa) - Die Gewerkschaft Verdi dehnt ihre Streiks beim Online-Versandhändler Amazon aus. Am Montag und Dienstag soll auch das Versandzentrum in Leipzig bestreikt werden, kündigte Verdi an.

Die Gewerkschaft hatte bereits bereits an vier anderen deutschen Standorten zu neuerlichen Arbeitsniederlegungen vor Ostern aufgerufen. Den Anfang sollen am Montag der größte deutsche Standort im hessischen Bad Hersfeld sowie Leipzig mit dem Beginn der Nachtschicht machen.

In der Frühschicht sollen die Standorte Koblenz (Rheinland-Pfalz) sowie Rheinberg und Werne (beide NRW) folgen. Arbeitsniederlegungen sind bis einschließlich Dienstag angekündigt. Das Unternehmen sichert seinen Kunden dennoch eine pünktliche Zustellung bis Ostern zu, wenn bis Dienstagabend bestellt werde.

Verdi will Amazon zur Aufnahme von Tarifverhandlungen bewegen - zu den besseren Bedingungen des Einzel- und Versandhandels. Das Unternehmen lehnt das ab und verweist darauf, dass sich die Bezahlung der Mitarbeiter am oberen Bereich der Logistikbranche orientiere. Weil Amazon nicht einlenkt, kommt es seit dem Frühjahr 2013 immer wieder zu Streiks.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax schwächelt nach Trumps Absage an Nordkorea
Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag nach einer weiteren "Hiobsbotschaft" von US-Präsident Donald Trump in die Knie gegangen.
Dax schwächelt nach Trumps Absage an Nordkorea
WLAN-Repeater bei Aldi zum Schnäppchenpreis - doch es gibt einen Haken
Aldi hat ab heute einen günstigen WLAN-Repeater im Angebot, der auch als Router genutzt werden kann. Doch es gibt einen entscheidenden Haken.
WLAN-Repeater bei Aldi zum Schnäppchenpreis - doch es gibt einen Haken
Flixbus will auf weiteren Bahnstrecken Züge fahren lassen
Berlin (dpa) - Der deutsche Fernbus-Marktführer Flixbus will der Deutschen Bahn auf weiteren Strecken auch mit Zügen Konkurrenz machen.
Flixbus will auf weiteren Bahnstrecken Züge fahren lassen
EU-Wettbewerbshüter und Gazprom einigen sich in Streit
Hat Gazprom seine marktbeherrschende Stellung in Osteuropa missbraucht? Mehrere Jahre stritten Brüssel und der russische Energieriese darüber. Eine saftige Geldstrafe …
EU-Wettbewerbshüter und Gazprom einigen sich in Streit

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.