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Für die Beschäftigten bei Ford, GMC und Chrysler wiird es ein banges Weihnachtsfest: Sie wissen nicht, ob ihre Arbeitgeber die Finanzkrise überstehen werden.

Verhandlungen über Auto-Rettungsplan im US-Senat gescheitert

Washington - Der Rettungsplan für die US-Autoindustrie ist vorerst im US-Senat gescheitert. Demokrate und Republikaner konnten sich nicht auf eine Zeitplan für tiefgreifende Lohnkürzungen in der Automobil-Branche einigen.

Nach einem Verhandlungsmarathons ist der 14 Milliarden Dollar (10,8 Mrd Euro) schwere Rettungsplan für die US- Autoindustrie in der Nacht zum Freitag im US-Senat vorerst gescheitert. "Wir werden es nicht zum Abschluss bringen", sagte der Mehrheitsführer der Demokraten, Harry Reid, nach mehr als elfstündigen Gesprächen laut einem Bericht der "Washington Post" (Onlineausgabe). Dazu lägen die beiden Seiten einfach zu weit auseinander. Dem Bericht zufolge konnten sich Demokraten undRepublikaner nicht auf einen Zeitplan für tiefgreifende Lohnkürzungen für die Beschäftigten der Auto-Branche einigen. Reid warnte vor möglichen negativen Auswirkungen auf die Kursentwicklung. Er schaue mit Angst auf die Wall Street am Freitag. "Das wird kein schöner Anblick."

Das Abgeordnetenhaus hatte den Rettungsplan, der Notkredite für die Autobauer General Motors (GM), Ford und Chrysler vorsieht, am Mittwoch mit 237 gegen 170 Stimmen verabschiedet.

dpa

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