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Michael Dell ist wieder in Besitz seiner Firma.

Für 24,9 Milliarden Dollar

Verkauf von Dell ist abgeschlossen

Round Rock - Der US-Computerbauer Dell gehört wieder seinem Gründer Michael Dell. Die Aktie ist damit nach 25 Jahren von der Börse verschwunden.

Der US-Computerbauer Dell gehört wieder seinem Gründer. Nach einer monatelangen Übernahmeschlacht konnten Michael Dell und der mit ihm verbündete Finanzinvestor Silver Lake am Dienstag den 24,9 Milliarden Dollar (18,1 Mrd Euro) schweren Kauf des Konzerns abschließen. Die Aktie ist damit nach 25 Jahren von der Börse verschwunden.

"Für Dell beginnt ein aufregendes neues Kapital als privat gehaltenes Unternehmen", erklärte Michael Dell am Sitz im texanischen Round Rock. Er will die 110 000 Mitarbeiter starke Firma durch einen Umbau fit machen für den schwächelnden PC-Markt. Er muss dabei abseits der Börse nun keine Rücksicht mehr nehmen auf die Wünsche anderer Anteilseigner.

Michael Dell und sein Partner hatten seit Jahresbeginn versucht, Dell zu kaufen. Doch mehrere Großaktionäre, allen voran der streitbare US-Investor Carl Icahn, hatten den Preis als zu niedrig empfunden. Michael Dell stockte das Angebot nach langem Hickhack um eine halbe Milliarde Dollar auf und bekam letztlich das Okay der Mehrheit der anderen Anteilseigner.

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